Dienstag, 11. Juni 2013

Bei Domspitz steigt der Milchpreis

Nach der Delle 2012 geht es für die Milchbauern wieder aufwärts. Domspitz zahlt jetzt 36 Cent pro Kilo. Für den Geschäftsführer des Bereichs Milch und Produktion der Bayernland eG, Dr. Norbert Bauer, ist die Welt für die zugehörige Regensburger Domspitzmilch eG in Ordnung: „Die Ertragslage ist zufriedenstellend und stabil. Es sind keine gravierenden Risiken erkennbar", sagte er am Montag bei der Vertreterversammlung in Regensburg. Im Jahr 2012 hatte es eine „gewaltige Delle mit immensen Auswirkungen" gegeben, wie Kustner berichtete. 

Montag, 10. Juni 2013

Dänischer Milchviehsektor soll weiter wachsen

Dänemarks Rinderhalter könnten ihre Exporterlöse nach dem Auslaufen der EU-Milchquote im Jahr 2015 um mehr als 4 Mrd. dkr (660 Mio. Fr.) steigern und damit rund 5'500 Arbeitsplätze im Land sichern. Um dieses Potential voll ausnutzen zu können, müssten im Vorfeld aber noch viele ökonomische und administrative Hemmnisse aus dem Weg geräumt werden, so die Autoren, zu denen unter anderem auch Vertreter der Konzerne Arla Foods und Danish Crown (DC) gehören. Sie sprechen sich für unbürokratische Genehmigungsverfahren für Stallbauten und einen leichteren Zugang zu günstigen Krediten aus. Ziel müsse sein, junge Landwirte für die Rinderproduktion und Milchproduktion zu begeistern. 

Samstag, 8. Juni 2013

“Und trotzdem ist die deutsche Regierung dagegen”

Ein Interview mit dem Bundesvorsitzenden des Bundesverbands Deutscher Milchviehalter.

Tiere für Bauern immer unrentabler

Da die Preise für Fleisch immer niedriger werden, verschwinden zunehmend kleine Landwirtschaftsbetriebe vom Markt. Für Reinhold Wunderlich, Öffentlichkeitsarbeiter des Bauernverbandes, ist dies nur logisch: "Die Nutzviehhaltung rentiert sich immer weniger. Viele Betriebe geben daher auf." Im Landkreis Wunsiedel ist laut Wunderlich trotz der Dauerdiskussion um den Milchpreis die Milchproduktion die Haupteinnahmequelle der Landwirte. Dennoch geht auch die Zahl der Milchkühe zurück: von 10 800 im Jahr 1993 auf 8497 Ende 2012.

Freitag, 7. Juni 2013

Hohe Milchpreise lösen keine Probleme, sie verlängern sie!

Allein auf die Molkereien und die Politik zu schimpfen, bzw. auf höhere Milchpreise und gleichzeitig sinkende Inputkosten (Kraftfutter, Energie) zu hoffen, ist mehr als blauäugig. Lührmann hat vollkommen Recht mit seiner Forderung, die Milchproduktion so einzustellen, dass bei Auszahlungspreisen von 30 bis 35 Cent im operativen Geschäft keine roten Zahlen geschrieben werden. Nur so lassen sich bei hohen Milchpreisen die notwendigen Rücklagen bilden, die in den Tiefpreisphasen zur Sicherung der Liquidität genutzt werden müssen!

Milchbauern reißen symbolisch Mauer der Blockade von Aigner und Merkel ein

Am heutigen Dienstag verliehen hunderte Milchviehhalter ihrer Forderung nach Weichenstellungen und Maßnahmen, die für eine wirtschaftlich nachhaltige Zukunft der Milchviehhalter dringend nötig sind, Nachdruck. Ein besonderes Anliegen war den Milcherzeugern, dass der so genannte Freiwillige Produktionsverzicht als Kriseninstrument für den Milchmarkt im Rahmen der aktuellen Verhandlungen zwischen EU-Parlament, Mitgliedsstaaten und Kommission zur Gemeinsamen Agrarmarktordnung nicht durch die Blockadehaltung der deutschen Regierung auf der Strecke bleibt. 

Milchbauern blasen Politikern den Marsch

Getöse vor dem Kanzleramt: Rund 400 Milchbauern aus mehreren EU-Ländern haben am Dienstag gegen die deutsche Agrarpolitik demonstriert. Der Präsident des Dachverbands European Milk Board, Romuald Schaber, sagte, Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) ignorierten die Anliegen der Milchbauern. Die Bauern fordern, bei Krisen auf dem Milchmarkt auf die Produktion verzichten zu dürfen und dafür Entschädigungen zu erhalten. 

Auch osthessische Milchbauern protestierten gegen Blockade von Merkel und Aigner

Hunderte deutsche Milchbäuerinnen und Milchbauern demonstrierten gestern zusammen mit ihren europäischen Kollegen aus acht Nachbarländern in Berlin. Sie wenden sich  damit gegen Agrarministerin Aigner und Kanzlerin Merkel, denen sie Blockadehaltung vorwerfen, mit der diese in Brüssel nötige Marktinstrumente für die Milchbäuerinnen und Milchbauern verhinderten. 

Gegendarstellung für Freie Milch Austria

Die geforderte und veröffentliche Gegendarstellung bezieht sich auf einen Artikel auf www.blickinsland.at über die Freie Milch GmbH am 21. Mai 2013.
Die SPV Printmedien G.m.b.H., Herausgeber der Onlinepublikation von www.blickinsland.at, verpflichten sich hiermit gegenüber der Freie Milch Austria GmbH,

1. es ab sofort zu unterlassen, kreditschädigende Äußerungen und die Behauptung aufzustellen, die den Eindruck erwecken, dass die Freie Milch Austria GmbH insolvenzgefährdet sei bzw., insbesondere Äußerungen, dass die Freie Milch Austria GmbH in Schwierigkeiten sei oder Verluste aufweise.

2. es ab sofort zu unterlassen, zu behaupten, dass die Freie Milch Austria GmbH für die Differenzen bei der IG-Milch verantwortlich ist, insbesondere die Behauptung, dass die Ursachen für diese Zwistigkeiten, in den Schwierigkeiten der Freien Milch Austria liegen, sich am Milchmarkt zu positionieren und angepasste Milcherzeugerpreise zu bezahlen.

Video - Demonstration der Milchbauern in Berlin

In Berlin Mitte fand am Dienstag eine Demonstration der Milchbauern statt. RBB Abendschau, zweite Meldung ab  0.45 Minuten.

Video - Wie geht’s weiter bei der Schwarzwaldmilch? - Massenaustritte aus der Ortenau

Die Nachfrage steigt auch aus dem Ausland. Trotzdem ist der Preis immer so niedrig, dass es sich für die Bauern einfach nicht mehr lohnt, nur auf die Milch zu setzen. Hinzu kommen Streitereien zwischen den beiden großen Verbänden. Eine Gruppe von Milchbauern aus der Ortenau hat jetzt genug. Sie trennen sich von der Schwarzwaldmilch und suchen sich eine neue Molkerei.

AT: Bauernbund für höhere Preise bei Milch und Gemüse

Damit die betroffenen Landwirte ihre durch das Hochwasser verursachten Verdienstausfälle besser verkraften können, fordert der Bauernbund vom Handel höhere Preise für Produkte der Milch- und Gemüsebauern. "Viele landwirtschaftliche Betriebe sind in der Flut buchstäblich untergegangen. Die Bauern sind in den Hochwasserregionen schwer betroffen und somit auch existenziell geschädigt", führte Auer aus, und fordert vom Handel eine "entsprechende Sensibilität" für die Kostenexplosion. 

Gemeinschaft der Landwirte fordert rasche Aufklärung

Die Vorwürfe gegen den ehemaligen Vorsitzenden des Landvolkes Grafschaft Diepholz, Lothar Lampe, konkretisieren sich. Er wird beschuldigt, in Zusammenhang mit Windenergie-Projekten des Landvolkes mehr als eine Million Euro veruntreut zu haben. Keine näheren Erkenntnisse brachte offenbar eine kürzlich abgehaltene Sitzung der Orts- und Vertrauensleute des Landvolk-Kreisverbandes, die unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfand. Während die Staatsanwaltschaft derzeit keine näheren Auskünfte zu den Hintergründen gibt und der Beschuldigte selbst seine Unschuld beteuert, war von dem aktuellen Vorsitzenden des Landvolkes Grafschaft Diepholz, Theodor Runge, bis Redaktionsschluss keine Stellungnahme zu erhalten.

CH: Willkürliche Milchpreise

Die A-, B- und C-Preise der Milchkäufer haben oft wenig mit den Richtpreisen der BOM zu tun, sie weichen bis zu 18 Rappen ab. Der Milchpreis steigt. Nur im Portemonnaie spüren die meisten Milchbauern davon aber wenig. Im Gegenteil: Von Januar bis März erhielten sie für B-Milch sogar zwei Rappen weniger – obwohl der Richtpreis der Branchenorganisation Milch (BOM) in dieser Zeit konstant blieb. Überhaupt kann man feststellen, dass die Auszahlungspreise pro Segment mit den Richtpreisen der BOM manchmal wenig zu tun haben.

Mittwoch, 5. Juni 2013

Ex-Landvolk-Chef: Mehr als eine Million Euro veruntreut?

Schwere Vorwürfe gegen den ehemaligen Vorsitzenden des Landvolks Grafschaft Diepholz, Lothar Lampe: Über zwei Windenergie-Gesellschaften des Landvolks soll er Geld veruntreut haben. Nach unbestätigten Informationen dieser Zeitung soll es sich um mehr als eine Million Euro handeln. Anonym war gegen Lampe Anzeige beim Landeskriminalamt Niedersachsen erstattet worden. Das hatte die Hinweise an die Staatsanwaltschaft Verden weitergeleitet. „Es gibt ein Ermittlungsverfahren", bestätigte Oberstaatsanwalt Marcus Röske auf Anfrage. Weitere Details wollte er nicht nennen. Einzelheiten sollen heute jedoch die Orts- und Vertrauensleute des Landvolk-Kreisverbands erfahren – in einer nichtöffentlichen Sitzung. Rund 250 Landwirte haben dazu eine Einladung erhalten.

Europas Milchbauern protestieren

Milchbauern aus mehreren EU-Ländern haben vor dem Kanzleramt gegen die Agrarpolitik der Bundesregierung demonstriert. Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) ignorierten die Anliegen der Milchbauern und verfolgten nur die Interessen der Industrie, sagte der Präsident des Dachverbands European Milk Board, Romuald Schaber, vor rund 400 Demonstranten. Merkel zeigte Verständnis für die Proteste und prangerte "unfaire Preise" an. Ministerin Aigner bekräftigte, sich für die Bauern einzusetzen. Doch das reichte den Landwirten nicht. Nach den zweitägigen Protesten sind sechs Milchbäuerinnen in den Hungerstreik getreten: "Wir hungern so lange, bis Frau Merkel mit uns spricht." 

Milchpreis: Kieler Rohstoffwert steigt auf über 40 Cent

Der Rohstoffwert Milch, aber auch die Erlöse für Butter und Magermilchpulver erreichen in diesem Monat den höchsten Stand seit einem Jahr. Der Milchpreis stieg in einem Jahr um 80 Prozent. Das Kieler Insitut für Ernährungswirtschaft, kurz ife, hat für den Monat Mai einen Rohstoffwert Milch in Höhe von 43,2 Cent je Kilogramm (Cent/Kilo) für Milch mit vier Prozent Fett, ab Hof, errechnet. Das ist der mit Abstand höchste Wert innerhalb eines Jahres. 

Aigner verkauft Milchbauern

Das Berliner Agrarministerium verkaufe die Milchbauern an die Industrie. Es sei kein Unfall, dass allein in den letzten zwei Jahren 10 Prozent aller deutschen Milchviehbetriebe aufgegeben haben,  kritisiert der Bundesvorstand der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL). 

Milchdemo: Aigner und Merkel im Visier

Die Milchbauern wollen Druck auf die Regierung machen, damit der freiwillige Produktionsverzicht als Kriseninstrument für den Milchmarkt nicht auf der Strecke bleibt. Aigner und Merkel wurde eine Blockierung in Brüssel vorgeworfen. "Aigner steht einer flexiblen Produktion im Wege" und verhindere mit ihrer Politik freiwilliger Produktionsverzicht, betonte der Präsident des EMB Romuald Schaber.

Müller-Milch eröffnet Joghurtfabrik bei New York

Bisher kam der Müller-Joghurt für die USA aus der Sachsenmilch-Molkerei in Leppersdorf. Doch am Montag haben Firmenchef Theo Müller und sein Sohn Stefan eine Fabrik mit 180 Mitarbeitern in Batavia im US-Staat New York eröffnet. Die Firma Müller Quaker Dairy ist ein Gemeinschaftsunternehmen mit dem Cola-Produzenten Pepsico. 

Dienstag, 4. Juni 2013

Müritz-Bauern tuckern bis vor das Kanzleramt

Bauern aus der Müritzregion haben sich mit ihren Traktoren aufgemacht, um in Berlin in Sachen Milchpreis Druck zu machen. Seinen Traktor hat er deshalb am Montag in Richtung Bundeshauptstadt in Bewegung gesetzt. Der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter e. V. hat zu einer Protestaktion vor dem Kanzleramt aufgerufen. Bauern aus ganz Deutschland werden erwartet, Uwe Schmidt ist einer von vielen. „Dabei kann ich eigentlich gar nicht weg, der erste Grünschnitt steht an", sagt der Kambser. Ein Mäher hatte sich „festgefressen", jede Hand wurde gebraucht. Auch die von Chef Uwe Schmidt. „Aber dieser Protest ist zu wichtig, da muss alles andere warten, wir müssen etwas tun", erklärt Uwe Schmidt, warum er sich dennoch auf den Weg in die Hauptstadt gemacht hat.

VMB will Molkereien in die Pflicht nehmen

Optimistisch schauen die Milchbauern in die Zukunft. Dessen Vorsitzender Leonhard Welzmiller erwartet heuer einen Durchschnittspreis von 38 Cent und hofft auf die „vier vorne". Der VMB verlasse sich nicht mehr vorrangig auf die Politik, erklärte Geschäftsführer Hans-Jürgen Seufferlein, sondern wolle vorrangig den Markt beobachten und die Molkereien in die Pflicht nehmen. Aber auch die Erzeuger sollten sich fragen, was sie selber beitragen können. Erst dann sei die Politik gefordert, für einen vernünftigen Milchpreis zu sorgen. 

Milchbauern demonstrieren vor dem Kanzleramt

Berlin - Milchbauern aus ganz Europa treffen sich seit Montag in Berlin. Die Angst vor einem Überangebot an Milch und zu geringen Milchpreisen treibt die Landwirte auf die Straße. Zum Auftakt protestierten Bäuerinnen aus Deutschland, den Niederlanden, Belgien und Italien unter dem Motto «Wir lassen uns nicht verschaukeln» gegen die Regierungspolitik. «Am Dienstag planen wir ab 12 Uhr unter anderem einen Traktorkorso und einen Kuhauftrieb vor dem Kanzleramt», sagte EMB-Präsident Romuald Schaber. Die Milchbauern wollen Druck auf die Regierung ausüben, damit sie für freiwilligen Produktionsverzicht Ausfallentschädigungen erhalten. 

"Mit Milchbauern solidarisch"

NEUMARKT. Die Lokal-Politiker des Landkreises stehen an der Seite der Milchbauern: die Spitzen des Landkreises und des Gemeindetag bekräftigen am Mittwoch in Prönsdorf ihre Solidarität. Die Vorstandschaft des BDM, Fritz Wienert, Xaver Geitner und Bernhard Hiltl bedankten sich beim Landrat und bei Bürgermeister Kraus für die Unterstützung und überreichten als Symbol ihrer Forderung für faire Milchpreise jeweils eine "Faironika". 

Samstag, 1. Juni 2013

Leben zwischen Kälbchen und Großdemo

Greubel liebt seinen Beruf. Einen anderen wollte der 44-Jährige nie machen. „Ein Geburtsfehler", sagt er und lacht. Schon seine Eltern hatten Landwirtschaft. Doch seit dieser Zeit hat sich das Leben eines Landwirts verändert. Es ist schwierig geworden heutzutage als Milchbauer in Deutschland. In den vergangenen zehn Jahren hat sich ihre Zahl deutlich verringert. Laut Angaben des Bundesverbands der Milchbauern (BDM) gab es im Jahr 1999 deutschlandweit noch 150 000 Milchviehbetriebe. 2010 waren es noch 91 600. „Diejenigen, die jetzt noch da sind, sind die Besten", sagt Greubel. Er ist noch da. Doch er macht sich Sorgen um die Zukunft der Milchbauern.

Italien ist das Preisparadies für Milchbauern

Der höhere Bauernpreis in Italien ist kein Wunder: Konsumenten müssen dort für den Liter Trinkmilch zwischen einem und 1,70 Euro zahlen, also bis zum Doppelten von Österreich. „Wir und Deutschland haben die billigste Frischmilch", kritisiert Landesrat Max Hiegelsberger zum heutigen „Weltmilchtag". Kurios: Für Katzenmilch werde im Handel bis zu 4,95 Euro pro Liter gezahlt.

AT: Steirische Interessensvertreter fordern höhere Milchpreise

Höhere Erzeugermilchpreise für die Milchbauern verlangt der steirische Landwirtschaftskammer-Vizepräsident Franz Titschenbacher. „Die heimischen Milchbauern haben mit stark gestiegenen Produktionskosten zu kämpfen. Beide Molkerei-Obmänner gehen bedingt durch das Milchquoten-Ende von einer höheren Milchanlieferung zwischen zehn und 15 Prozent aus. Um diese Mehrmengen verarbeiten und verkaufen zu können, gehen die Molkereien in die Offensive. Gruber: „Wir erwarten von unseren 1.700 Milchlieferanten zusätzlich rund 20 Millionen Liter Milch, die wir zu rund 2.000 Tonnen zusätzlichem Käse verarbeiten. 

Donnerstag, 30. Mai 2013

Molkerei Ammerland mit großen Plänen

2013 werden 40 Millionen Euro in Dringenburg investiert – Die Molkerei Ammerland könnte ihren derzeit 1973 Lieferanten in den Monaten Juni bis Dezember einen Milchpreis von 37 bis 39 Cent pro Kilo Milch zahlen – sofern die Nachfrage so bleibt. Für Mai seien 37 Cent beschlossen, blickte am Dienstagmorgen bei der Generalversammlung in Spohle (Kreis Ammerland) Geschäftsführer Ralf Hinrichs optimistisch auch in die nahe Zukunft. Hinrichs verwies auf die rege Bautätigkeit am Standort Dringenburg: Dort werden derzeit auch ein Hochregallager für Käse und eine Sprühtrocknungsanlage für die Herstellung von Molkenpulver errichtet – für 35 Millionen Euro. Insgesamt würden 40 Millionen Euro investiert.

Mittwoch, 29. Mai 2013

Auszahlungspreise - Noch fehlt der Schwung bei Milch

Der ganz große Schub bei den Milchpreisen lässt noch auf sich warten. Die Bauern hatten sich aber wohl mehr erhofft. Und sowohl DMK als auch MUH Arla haben den Basispreis bei 33 bzw. 32,50 Cent/kg unverändert gelassen.

Dienstag, 28. Mai 2013

Bauern wollen mehr Geld für Milch

Die Salzburger Bauern fordern fünf Prozent mehr für ihre Milch. Die Handelskonzerne spielen den Ball weiter zu den Molkereien. Die Produzenten wollen aber keinesfalls mehr zwischen Molkereien und Handelsketten als Verlierer übrigbleiben. Fünf Cent mehr pro Liter entsprächen einer Erhöhung um zehn Prozent, die offiziellen Vertreter der Bauern in der Salzburger Landwirtschaftskammer wären auch mit weniger zufrieden.