Donnerstag, 29. August 2019

DMK: Bauern im Cuxland sind stinksauer

In einem „Brandbrief" an das Deutsche Milchkontor (DKM) haben 50 Landwirte aus dem Cuxland ihrem Ärger über die aktuellen Milchauszahlungspreise Luft gemacht.
Die 50 Unterzeichner fordern überdurchschnittliche Auszahlungspreise im Verhältnis zu Vergleichsmolkereien. Sollte diese Forderung unter ihren Erwartungen bleiben, behalten sie sich vor, Geschäfts- und Lieferbedingungen zum Jahresende zu prüfen – mit der möglichen Konsequenz einer Kündigung zum 31. Dezember 2019. 


Donnerstag, 11. Juli 2019

Cargill, "Das schlimmste Unternehmen der Welt"

Ob Aldi, Edeka, Nestlé oder McDonald's - alle haben Produkte von Cargill. Der Konzern ist ein Riese auf dem Agrarmarkt - und laut einem Bericht mitverantwortlich für Kinderarbeit, Regenwaldzerstörung und Umweltverschmutzung.

https://m.spiegel.de/wirtschaft/agrarkonzern-cargill-das-schlimmste-unternehmen-der-welt-a-1276654.html


Europäischer Verband der Milchindustrie befürwortet Mercosur

Das 30.000 t-Kontingent für Käse aus der EU liegt um das Zehnfache über den heutigen Ausfuhrmengen, erklärt der Generalsekretär von EDA, Alexander Anton. Er sieht große Chancen für die europäischen Molkereien in Argentinien, Brasilien, Paraguay und Uruguay. 


https://blickinsland.at/europaeischer-verband-der-milchindustrie-befuerwortet-mercosur/

Freitag, 28. Juni 2019

KTG-Agrar: Die Show geht weiter

Insolvenzverwalter Stefan Denkhaus rechne im Lauf des andauernden Insolvenzverfahrens aber noch mit "Massezuflüssen, die für die Gläubigerbefriedigung Relevanz haben werden". 

Zivilprozess um Insolvenz von KTG-Agrar endet mit geheimnisvollem Vergleich

Der Insolvenzverwalter einigt sich mit den Verantwortlichen der insolventen KTG Agrar auf einen Vergleich. Weitere Details bleiben unbekannt.

Montag, 24. Juni 2019

Video: Billige Lebensmittel aus Fernost - China in Dosen

Lebensmittel aus China erreichen ohne Herkunftsnachweis Europa. Wie arbeitet die riesige Produktionsmaschinerie für billige Lebensmittel im Reich der Mitte?

Sonntag, 2. Juni 2019

Montag, 20. Mai 2019

Wachsen oder sterben

Die Kosten der Milcherzeugung sind nach wie vor höher als die Erzeugerpreise, wie Fachleute und Bauern übereinstimmend berichten. Daher verschulden sich viele Höfe immer stärker. 

Hemme: Globalisierung bringt nur Vorteile für die Milcherzeugung in Deutschland

Dr. Torsten Hemme (IFCN) ist in diesem Videointerview der Meinung, dass die größten Gewinn-Potentiale auf der Kostenseite in den Milcherzeugerbetrieben (noch) zu heben sind und die Globalisierung, das Erobern weiterer Marktanteile ein Nutzen für die gesamte Milchwirtschaft darstellen.

https://www.youtube.com/watch?v=E526LJ3umIw&app=desktop



Weitere Meinungen dazu:
Karsten Schmal (DBV) im Interview

 



Weitere Meinungen dazu:
Ingo Müller (DMK) im Interview





Weitere Meinungen dazu:
Dr. Bettina Hartwig (BMEL) im Interview:

 



Weitere Meinungen dazu:
Jeroen Elfers (FrieslandCampina) im Interview




Weitere Meinungen dazu:
Peter Habbena, Gedanken eines Milchbauern

Donnerstag, 9. Mai 2019

Hoheit für faire Milchpreise

Die neue Sächsische Milchkönigin Luisa Hochstein aus Glauchau möchte sich in ihrer zweijährigen Amtszeit für die Interessen der Milchviehbetriebe einsetzen. 

Freitag, 3. Mai 2019

Rukwied will nicht von "Höfesterben" sprechen

Obwohl rund 5.000 bäuerliche Betriebe pro Jahr in Deutschland schließen und die Tendenz zu Großbetrieben weiter steigt, will der Präsident des Deutschen Bauernverbands, Joachim Rukwied, nicht von einem "Höfesterben" sprechen. Die Entwicklung sei "durchaus verträglich" und entspreche dem natürlichen "Strukturwandel", sagte Rukwied der Wochenzeitung "Die Zeit".

Montag, 29. April 2019

Studie: Fragwürdige Verflechtungen der Agrarpolitik

Eine Studie des Instituts Arbeit und Wirtschaft der Universität Bremen weist nach, wie eine kleine Gruppe von Akteuren aus Politik, Bauernverband und Agrarwirtschaft Schlüsselpositionen besetzt und "zunehmend belastend" auf Biodiversität, Gewässer- und Luftqualität, das Klima, das Tierwohl und die Agrarstruktur einwirkt.

Mittwoch, 17. April 2019

Video: Faire Milchpreise in Europa und Afrika

Die Milchpreispolitik in der europäischen Union hat direkte Auswirkungen auf die Preise vor Ort in Afrika. Das wurde beim Besuch von 2 westafrikanischen Vertretern auf dem landwirtschaftlichen Anwesen von Werner Reinl in Floß noch einmal betont.

Montag, 1. April 2019

Aufstand in der CDU gegen Bundesministerin Klöckner

In der Agrarpolitik droht ein handfester Streit zwischen Niedersachsen und dem Bund. Die niedersächsische CDU kritisiert offen und massiv die Haltung der großen Koalition in Berlin zu Düngeverordnung, Ferkelkastration, Zuckerrüben und anderen landwirtschaftlichen Themen. Im Mittelpunkt der Kritik steht Bundesagrarministerin Julia Klöckner. Die Niedersachsen-CDU wirft der eigenen Parteifreundin vor, die Interessen der Landwirte schlecht zu vertreten, vor allem bei den Verhandlungen mit der Europäischen Union. 

Montag, 25. März 2019

Schmal: Lieber Preise senken anstatt Menge reduzieren

Der Brexit könnte den Milchpreis senken - Warum produzieren die Deutschen dann nicht einfach weniger, wenn der Brexit den Markt verkleinert? "Wir können ja die Kuh nicht einfach abstellen", sagt Schmal, Milchpräsident im Deutschen Bauernverband (DBV).
Rückblick auf die Krim-Krise: Viele Molkereien, die damals für den russischen Markt produziert hatten, mussten sich von heute auf morgen andere Abnehmer suchen", erklärt Schmal. Will man dort trotzdem Käufer finden, muss der Preis runter.

Mittwoch, 20. März 2019

Aiwanger: "Dann kommt eben die Kugel geflogen"

Hubert Aiwanger, stellvertretender Ministerpräsident und Wirtschaftsminister, findet beim Reutberger Josefifest markige Worte über Milchpreis, Volksbegehren, Flächenfraß und den Wolf. "Jedes Tier hat eine Daseinsberechtigung, aber nicht an jedem Ort", sagt Aiwanger. Wenn den Bauern nicht anders geholfen werden könne, "dann kommt eben die Kugel geflogen". 

Dienstag, 19. März 2019

Zwei Biobauern erklären, warum sie nicht fürs Volksbegehren unterschrieben haben

Den Wunsch nach einem Wandel hin zu mehr Ökologie gibt es auch innerhalb der Bauernschaft – etwa bei Hans Falter, dem Kreisvorsitzenden des Bunds Deutscher Milchviehhalter (BDM), und seinem Stellvertreter Hans Hainz. Nur schwebt ihnen ein gänzlich anderer Weg dorthin vor. Nein, unterschrieben haben die beiden Landwirte aus den Dietramszeller Ortsteilen Unterleiten und Hölching beim Volksbegehren nicht. Denn es müsse ein Miteinander geben und könne nicht sein, dass dieselben Menschen, die den Mähroboter im Dauerbetrieb über den eigenen Rasen laufen lassen, „mit dem Finger auf uns Bauern zeigen", sagt Falter.

Mittwoch, 13. März 2019

Ein simpler Zucker als Glyphosatersatz?

Chemiker an der Universität Tübingen haben ein Zuckermolekül entdeckt, das auf Pflanzen eine ganz ähnliche Wirkung hat wie Glyphosat. Es hemmt das Wachstum bei Pflanzen, Bakterien und Pilzen. Für Tiere und Menschen wird es als ungefährlich eingeschätzt. Ein Zufallsfund, der große Hoffnungen weckt. 

Freitag, 8. März 2019

Güstrow: Bauern fordern höheren Milchpreis

Rund 200 Milchbauern haben in Güstrow beraten, wie sich die Probleme ihrer Branche lösen lassen. Hauptproblem sei weiterhin der niedrige Milchpreis. Dieser liege derzeit zwischen 32 und 35 Cent pro Liter und sei damit weit von den 40 Cent entfernt, ab denen die Milchproduktion kostendeckend sei. Agrarminister Till Backhaus (SPD) machte allerdings nicht allzu viele Hoffnungen. Er rief die Bauern zur Einigkeit in anstehenden Verhandlungen auf. Laut Agrarministerium leben 167 000 Milchkühe in gut 700 Betrieben im Land. Damit sind in den letzten viereinhalb Jahren etwa 140 Betriebe verschwunden.

Samstag, 2. März 2019

DMK: Aus für Traditionsmarke „Frische Sahnige“

Das Deutsche Milchkontor (DMK) stellte in Bergen die Produktion der zu DDR-Zeiten entwickelten Rahmbutter ein. Laut Konzernsprecher Oliver Bartelt in Bremen ist die Anlage veraltet und „nicht mehr rentabel". Man habe das Produkt deshalb aus dem Sortiment genommen. Den Verkauf der Produktionsstätte an einen Investor, der dort weiter Milch verarbeiten wollte, hatte der Konzern aus Konkurrenzgründen abgelehnt. 
Was Branchenexperten wissen, das DMK aber verschweigt: Die „Frische Sahnige" war ein Produkt, bei dem eine lukrative Gewinnspanne möglich gewesen wäre - der Preis ähnelte dem von „guter" Butter, gebraucht wurde aber nur halb so viel Fett, ist aber Konkurrenz für andere Produkte im Konzern.

Donnerstag, 21. Februar 2019

Brexit: Landwirte zahlen die Rechnung

„Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu einem ungeordneten Brexit kommt, ist gestiegen. Dies betrachten wir mit großer Sorge", sagte der DRV-Hauptgeschäftsführer Dr. Henning Ehlers auf der DRV-Bilanz-Pressekonferenz in Berlin. Die Folgen eines „no deal" beim Austritt der Briten aus der EU könnten dramatischer als beim Russland-Embargo 2014 werden, hatte Rukwied prognostiziert. Wegen des Russlandembargos musste die deutsche Landwirtschaft Einkommensverluste von einer halben Milliarde Euro verkraften.

Mittwoch, 13. Februar 2019

Dürrehilfe: Viele Höfe warten noch auf Geld

Auch wenn die Bewilligungsstelle der Landwirtschaftskammer in Aurich flotter ist als Stellen in benachbarten Gegenden: Viele existenzbedrohte Höfe warten auch in Ostfriesland noch auf die versprochene Dürrehilfe vom Staat. Landesweit haben 379 Betriebe von 4571 einen positiven Bescheid bekommen (Stand: 5. Februar). Das heißt aber im Umkehrschluss: 4192 Höfe oder auch 91,71 Prozent der Betriebe haben zwei Monate nach Antragsfrist noch keinen Cent erhalten.

Dienstag, 12. Februar 2019

Tausende Milchbauern aus Sardinien demonstrierten in Rom

Die Demonstranten skandierten Slogans gegen die ihrer Ansicht nach lächerlich niedrigen Milchpreise, die auf 60 Cent pro Liter gefallen seien. Damit könnten sie die Kosten der Produktion nicht decken.

Montag, 11. Februar 2019

DMK: Milchpulver für die ganze Welt - mit allen Vor- und Nachteilen

DMK sieht große Wachstumschancen im Babynahrungssegment: Der Umsatz von derzeit 200 Millionen Euro soll sich in den nächsten zehn Jahren verdoppeln, erklärt Bartelt. Auch Agrarökonom Hess betont, die Vermarktung über Europas Grenzen hinaus biete Chancen für gute Milchpreise für die Erzeuger. So äußert sich auch die Landwirtschaftskammer Niedersachsen, die im Absatz deutscher Milchprodukte in Europa und Asien eine Chance für hiesige Milchviehhalter sieht. 

Sonntag, 10. Februar 2019

Ärger über niedrige Preise: „Milchkrieg“ auf Sardinien

Sardinien – Auf Sardinien herrscht ein wahrer „Milchkrieg". Nachdem am Freitag Schafzüchter Tausende Liter Milch auf den Asphalt gekippt und so stundenlang eine Staatsstraße blockiert hatten, wurden am Samstag aus verschiedenen Teilen der Mittelmeerinsel weitere Proteste und Straßenblockaden gemeldet. 

Sardinien: Straßensperren, Überfall auf Molkerei

Landwirte protestieren für den Preis von Schaf- und Ziegenmilch: Sie verlangen einen Euro pro Liter, sie werden zwischen 44 und 55 Cent bezahlt. Blockieren Sie mehrere Bundesstraßen, Tanker fahren unter Begleitung. Glasscherben in der größten Molkerei der Region. 

Der Protest der Milch auf Sardinien explodiert

Nach den ersten Episoden der letzten Tage haben die Demonstrationen mehr Teile des Territoriums involviert und sind noch gewalttätiger geworden, wie im Fall des Angriffs auf eine Molkerei in Sassarese. An der Kreuzung nach Cardedu haben die Demonstranten Tausende Liter Milch auf der Straße verschüttet.


Italien: Milchbauern sperren Erstligisten ein

Unglaublich: Weil sie ihre Rechte verteidigen wollen, halten protestierende italienische Milchbauern die Spieler von Cagliari Calcio auf deren Trainigsgelände fest. Grund dafür war eine Gruppe von rund 100 lokalen Milchbauern, die gegen die Milchpreise protestierten und alle Ausgänge auf dem Trainingsgelände versperrten. 

Freitag, 8. Februar 2019

Jäger unter Verdacht - Stammen ASP-infizierte Wildschweine aus Polen?

In der belgischen Provinz Luxemburg wurden 4 Jäger festgenommen. Sie stehen im Verdacht ASP-infizierte Wildschweine illegal eingeführt zu haben. In Zusammenarbeit mit dem nationalen Referenzlabor in Brüssel-Uccle scheint der Nachweis erbracht worden zu sein, dass durch illegale Wildschwein-Einfuhren aus Osteuropa, ASP nach Belgien gelangte. 

Mittwoch, 6. Februar 2019

Frankreich verbietet Dumpingpreise

Dem neuen Gesetz zufolge dürfen Supermärkte in Frankreich Lebensmittel nicht mehr unterhalb des Einkaufspreises verkaufen. Der Verkaufspreis muss von nun an mindestens zehn Prozent über dem Einkaufswert eines Produkts liegen. Kritisiert wird das neue Gesetz von Verbraucherverbänden, die Mehrkosten von bis zu 40 € jährlich für die Kunden befürchten.