Dienstag, 31. Januar 2012

Raus aus der Talsohle - Käserei will nach schwierigem ersten Jahr die Produktion zügig ausweiten

Das Neukirchener Stadtparlament hat in seiner jüngsten Sitzung einem Antrag der Bauernmolkerei auf Senkung der Abwassergebühr zugestimmt. Die Molkerei spart rückwirkend für das vergangene Jahr und für 2012 jeweils rund 50 000 Euro ein, weil ein alter, noch mit dem früheren Besitzer Hochwald abgeschlossener Vertrag aufgehoben wird.

Nach Fusion - Deutsches Milchkontor startet furios

Die Erlöse seien im vergangenen Jahr um mehr als ein halbe Milliarde auf insgesamt 4,5 Milliarden €  geklettert, teilte Vorstandschef Josef Schwaiger gestern am Unternehmenssitz Zeven mit. Die Zahlen sind vorläufig, offiziell wird die Bilanz im Juni vorgelegt. Der Gewinn nach Steuern liegt bei rund 20 Millionen € .

Das Dream-Team von Müllermilch

Haben nicht schon immer gemeinsame Feinde die besten Freunde gemacht? "Wir hassen beide Berater. Und E-Mails! Und SMS!", zählt Heiner Kamps auf, wenn man ihn fragt, was ihn mit Theo Müller verbindet, dem als - vorsichtig gesagt - eigensinnig geltenden Milchmilliardär. 

Montag, 30. Januar 2012

Studie: Italienische Milchbauern arbeiten sehr effizient

Die Gewinne italienischer Milchviehbetriebe sind im Durchschnitt deutlich höher als die ihrer Berufskollegen in sieben weiteren Ländern der Europäischen Union. Wie aus einer Studie des Instituts für Agrarökonomie (LEI) der Universität Wageningen (NL) hervorgeht, sind grössere nicht grundsätzlich effizienter als kleinere Betriebe.

Deutscher Milch-Riese setzt auf China

Deutschlands größte Molkerei DMK verbucht ein kräftiges Umsatzplus und setzt verstärkt auf Internationalisierung. So eröffnet die DMK in den nächsten Monaten ein Vertriebsbüro in China. 
Zwar lag der von der DMK gezahlte Milchpreis – das ist für die rund 11.000 Genossen, also für die Bauern, die Rendite –  mit 34 Cent je Kilogramm vier Cent über dem Durchschnitt von 2010, verfehlte aber knapp das Ziel von 34,5 Cent. „Das lag vor allem an den Kosten der Fusion und den Rückstellungen für die weitere Integration", sagte Josef Schwaiger.

Fonterra lehnt Milchmarktreform der neuseeländischen Regierung ab

Die neuseeländische Genossenschaftsmolkerei Fonterra kritisiert die Ankündigung des Landwirtschaftsministeriums, weitere Maßnahmen zur Förderung des Wettbewerbs auf dem neuseeländischen Milchmarkt umsetzen zu wollen.

Molkereien bieten Milchbauern mehr als der Spotmarkt

Molkereien bieten Milchviehhaltern nicht nur eine sichere Abnahme, sie zahlen zumeist auch höhere Erzeugerpreise aus.

Sonntag, 29. Januar 2012

Insolvenzverschleppung - Staatsanwälte ermitteln in Allgäuland-Affäre

Wie der letzte Allgäuland-Aufsichtsratsvorsitzende Kuno Rumpel sagte, konnte das Unternehmen schon 2002 die Milchpreiszahlungen an ihre Bauern nicht mehr aus dem operativen Geschäft erwirtschaften. 

Samstag, 28. Januar 2012

Englische Milchviehhalter mit kräftigem Einkommensplus

In der Schweine- und Geflügelhaltung stehen die Gewinne unter Druck
Rinder- und Milchviehhalter in England werden 2011/12 voraussichtlich deutlich höhere Einkommen erzielen als im Vorjahr. Ackerbauern sowie Schweine- und Geflügelmäster müssen hingegen mit Einbußen rechnen. Das geht aus einer aktuellen Schätzung des Landwirtschaftsministeriums in London hervor. Ein durchschnittlicher Milchviehbetrieb in England wird demnach vom 01.03.2011 bis 29.02.2012 einen Nettogewinn von umgerechnet EUR 100.239,- erzielen; das entspricht gegenüber dem Vorjahr einem nominalen Plus von 27%.

EU will höhere Zollkontingente für Rindfleisch aus Nordamerika

Gilt nur für nicht mit Hormonen behandeltes Fleisch
Die USA und Kanada sollen mehr Rindfleisch in die EU exportieren dürfen. Dafür hat sich der Außenhandelsausschuss im Europäischen Parlament (EP) am Donnerstag ausgesprochen.

AFP in Baden-Württemberg setzt Akzent auf Tierschutz

Das baden-württembergische Agrarinvestitionsförderprogramm (AFP) trägt den Aspekten Tierschutz und Umweltverträglichkeit in diesem Jahr stärker Rechnung, der Regelfördersatz sowie die Förderobergrenze fallen aber niedriger aus als 2011. Das hat das Landwirtschaftsministerium in Stuttgart am Freitag mitgeteilt. Zielgruppe der Investitionsförderung seien entwicklungsfähige klein- und mittelbäuerliche Betriebe in Baden-Württemberg. Die Förderobergrenze sei von zuvor 1,25 Mio Euro auf jetzt 1 Mio Euro gesenkt worden. 

Landwirtschaft: Warum Europa einmal fast in Milch ertrank

In Brüssel feiert man das fünfzigjährige Bestehen der „Gemeinsamen Agrarpolitik". Warum sie so kompliziert ist, lässt sich nur aus der Geschichte verstehen. Über die Agrarpolitik nach 2013 wird bereits verhandelt.
Sie besitzen zwei Kühe. Die EU tötet eine, melkt die andere, bezahlt Ihnen dafür eine Entschädigung und schüttet die Milch dann in die Nordsee.
Das ist ein Witz – aber auch nicht allzu weit davon entfernt, was die Gemeinsame Agrarpolitik der EU (GAP) in ihrer Geschichte so hervorgebracht hat. Da wurden Bauern dafür bezahlt, dass sie ihre Äcker nicht bewirtschaften, oder dafür, dass sie einst Rinder besaßen. Aus Brüssel fließen pro Jahr etwa 50 Mrd. Euro an die Landwirte, rund die Hälfte des EU-Budgets. Und das für einen Bereich, in dem nur wenige Prozent der Bevölkerung beschäftigt sind. Die Agrarpolitik ist der einzige komplett vergemeinschaftete Bereich in der EU.

Bauern sind Minister nicht grün

Die Landwirte und Alexander Bonde finden noch keine gemeinsame Basis. Seit etwa einem Jahr ist Grün-Rot in Stuttgart am Ruder. Beim Bauerntag in Ilsfeld sprach dennoch ein CDU-Mann: Landesvorsitzender Thomas Strobel. Landwirtschaftsminister Alex Bonde (Grüne) hatte abgesagt.
Beim Kreisbauerntag in Ilsfeld nahmen die Landwirte gestern die Politik von Grün-Rot in die Mangel. Das Gespräch ist derzeit schwierig. Landwirtschaftsminister Alexander Bonde hatte seine Zusage zurückgezogen, als Ersatz hatten die Bauern den CDU-Landesvorsitzenden Thomas Strobel eingeladen. Die Bauern und die CDU - sie bildeten in den vergangenen 50 Jahren im Land ein festes Bündnis. Doch seit in Stuttgart eine grün-rote Koalition regiert, gibt es "andere Konstellationen als wir in Jahrzehnten gewohnt waren", sagt Eberhard Zucker, Vorsitzender des fusionierten Bauernverbandes der Landkreise Heilbronn und Ludwigsburg. 

Eiweißstrategie braucht echte Anreize zum Anbau

DBV und Züchter beschreiben Situation richtig, aber bekämpfen den entscheidenden Hebel. In der GAP-Reform müssen Zahlungen an Mindestanbau gebunden werden. Ministerin Aigner gefordert.

Sonnleitner - Der Acker-Mann

Es stimmt, er redet nur, Sonnleitner ist Lobbyist. Wenn es eng wird, kann er sich darauf berufen, nicht das letzte Wort zu haben. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Sonnleitners Verband hat Gewicht. Wenn es in Brüssel darum geht, welcher Bauer wie viel bekommt, macht Sonnleitner Druck. 58 Milliarden Euro sind es, die jährlich in die europäische Landwirtschaft fließen. Wenn sie auf dem Tisch liegen, muss Sonnleitner wach sein. Dann muss er fordern, drohen, blockieren, taktieren. Oft genug setzt er die Interessen deutscher Bauern durch oder die, die der Deutsche Bauernverband dafür hält. Immer wieder wird dem Verband vorgeworfen, Kleinbauern, Ökobetriebe und Milchbauern zu vergessen.

Agrarsubventionen - Der 50-Milliarden-Euro-Widerspruch

Entwicklungsminister Dirk Niebel und seine für Landwirtschaft zuständige Kabinettskollegin Ilse Aigner standen Seite an Seite mit dem Vertreter der Subventionsempfänger, Gerd Sonnleitner, dem Präsidenten des Deutschen wie des Europäischen Bauernverbands. Wie schon mehrfach angekündigt, wollen alle drei jetzt konkret für die Streichung der Subventionen streiten; und zwar nicht nur in der Welthandelsorganisation WTO, sondern auch und vor allem bei der Europäischen Kommission in Brüssel. Die europäischen Ambitionen, einen wachsenden Weltmarkt für hochwertige Lebensmittel zu bedienen, könnten also mit der Hungerbekämpfung in Konflikt geraten. Dennoch trauten sich weder Niebel noch Aigner an die Direktzahlungen heran, kritisierte der grüne Entwicklungspolitiker Thilo Hoppe, "um ihren Partner, den konservativen Deutschen Bauernverband, nicht zu verprellen".

Freitag, 27. Januar 2012

Staatsanwalt ermittelt gegen Allgäuland wegen Insolvenzverschleppung

Gegen die Allgäuland-Käsereien wird wegen des Anfangsverdachts auf Insolvenzverschleppung ermittelt. Das bestätigte die Staatsanwaltschaft Ravensburg auf Anfrage der „Südwest Presse" (Samstagausgabe). Dem Blatt zufolge war eine anonyme Anzeige bei der Staatsanwaltschaft Ulm eingegangen und an die Behörde in Ravensburg weitergeleitet worden. Die überschuldete Allgäuland-Käsereien GmbH war im November 2011 vom deutsch-skandinavischen Molkerei-Konzern Arla Foods zum symbolischen Preis von einem Euro aufgekauft worden.

Tilsiter: „Dem Käse täte Innovation gut“

Im Januar wurde die Produktion von rotem Tilsiter aufgrund voller Lager eingestellt. Der Tilsiter habe ein Imageproblem, glauben Grossverteiler und PR-Fachleute.

Sonnleitner attackiert polnischen Agrarminister

Zum Abschluss der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin hat Bauernpräsident Gerd Sonnleitner den polnischen Agrarminister Marek Sawicki im Streit um EU-Direktzahlungen attackiert. "Der polnische Minister ist seiner Aufgabe als Ratspräsident im letzten halben Jahr und dem europäischen Gedanken nicht gerecht geworden", sagte Sonnleitner der "Neuen Osnabrücker Zeitung".

Donnerstag, 26. Januar 2012

DBV und MIV fordern ausreichend Zeit für Milchvertragsänderungen

In einer ersten Reaktion auf den Endbericht der „Sonderuntersuchung Milch" des Bundeskartellamtes haben sowohl der Deutsche Bauernverband (DBV) als auch der Milchindustrie-Verband (MIV) unter anderem ausreichende Übergangsfristen für Änderungen von Milchlieferverträgen zwischen Milcherzeugern und Molkereien gefordert. 

BDM hält an Mengensteuerung fest

Auch nach der Sektoruntersuchung Milch des Bundeskartellamtes plädiert der Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter BDM e.V. für eine Mengensteuerung. Dabei sehen die Kartellwächter dieses Instrument kritisch. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamts, hat bei der Veröffentlichung des Abschlussberichts als Ziel seiner Behörde erklärt, den Wettbewerb zwischen den Molkereien um Milch zu fördern. 

Kein GVO Mais-Anbau in Frankreich

Monsanto verzichtet in Frankreich freiwillig auf den Verkauf der gentechnisch veränderten Maissorte MON810 und reagiert damit auf den politischen Gegenwind.

Tödliche Keime aus der Massentierhaltung - Machen Bakterien aus der Tiermast die Menschen krank?

Antibiotika gelten als die Wunderwaffe im Kampf der Mediziner gegen gefährliche Infektionen. Was aber wenn sich immer mehr Bakterien verbreiten, die resistent gegen Antibiotika sind und der Mensch daran erkrankt?

Italienische Milcherzeuger wirtschaften besonders effizient

Die Gewinne italienischer Milchviehbetriebe sind im Durchschnitt deutlich höher als die ihrer Berufskollegen in sieben weiteren wichtigen Milcherzeugerländern der Europäischen Union. Wie aus einer Studie des Instituts für Agrarökonomie (LEI) der Universität Wageningen weiter hervorgeht, sind größere nicht grundsätzlich effizienter als kleinere Betriebe. In der Betriebsgrößenklasse von 40 bis 100 Europäischen Größeneinheiten (EGE) erzielten die Italiener in den Jahren 2006 bis 2008 die höchsten durchschnittlichen Einkommen je 100 kg Milch, und zwar in Höhe von 24 Euro. Die folgenden Plätze belegten Belgien mit 17 Euro Milch, Irland mit 16 Euro und Deutschland mit 13 Euro. Die Schlusslichter mit 11 Euro und weniger bildeten in absteigender Reihenfolge Frankreich, das Vereinigte Königreich, die Niederlande und Dänemark. 

Käserei stellt Produktion ein

Käsespezialitäten aus der Bio-Hofkäserei Märkischer Landmarkt gibt es nicht mehr: Geschäftsführer Ralf Lottmann hat die Produktion eingestellt. Der Bochumer Unternehmensberater übernahm im August 2008 die Leitung des ambitionierten Bio-Projekts.

Foodwatch kritisiert Etikettenschwindel - Die "Landlust-Tee"-Lüge

Hinter Werbung mit ländlichem Idyll verbirgt sich häufig ein billiges Industrieprodukt, kritisiert Foodwatch. Die Organisation spricht von staatlich legitimierter Verbrauchertäuschung.
Der Städter hat Sehnsucht. Nach der ländlichen Idylle. Das zeigt nicht zuletzt auch das bombastische Interesse am Magazin Landlust (Auflage 900.000 Exemplare). Also werden die urbanen Supermärkte immer öfter vollgepackt mit Produkten, die namentlich aus dem Grünen stammen sollen: Landgurken, Landkekse, Landwürste, Landnudeln. 

Bauern bringen ihre Molkerei auf Vordermann

Bis Mitte April sollen die neuen Produktionsanlagen stehen. Ab dann gibt's wieder Milch in der Marburger Molkerei. Verkaufsstart ist Anfang Mai. Die Vorbereitungen dafür laufen auf Hochtouren.

Nur wenige Firmen kontrollieren Agrarhandel

Die britische Bauernkonferenz Oxford Farming Conference hat an ihrem jährlichen Treffen Anfang Januar 2012 aufgezeigt, dass weltweit zwanzig Länder für 78 Prozent der globalen Exporte und 70 Prozent der globalen Importe von Agrarprodukten verantwortlich sind.

Ist die Arbeit am tödlichen Virus zu gefährlich? - Vogelgrippe-Erreger H5N1

Ein im Labor entwickeltes Supervirus sorgt für Angst: Was könnte geschehen, wenn es in die falschen Hände gerät? Die beteiligten Forscher unterbrechen vorsichtshalber ihre Arbeiten.

Mittwoch, 25. Januar 2012

Doppelter Landfraß ist nur ein „Mythos“

Die Bauern machen mobil gegen den Landfraß  – und Naturschützer von BUND und Nabu kritisieren die Kampagne als „irreführend" und „billige Polemik". Warum – das fragte Holger Drechsel den Präsidenten des Naturschutzbundes (Nabu), Olaf Tschimpke.

CH: Schon wieder hat die BOM einen Rohrkrepierer produziert!

Am 7. Dezember 2011, während der vergangenen Wintersession der eidgenössischen Räte, verkündete die BO Milch wieder einmal eine positive Meldung: "Der Richtpreis für A Milch wird auf den 1. Februar 2012 um 2 Rappen angehoben". Das wurde dann auch umgehend in den Medien verbreitet. Inzwischen ist der Januar bald um und nicht nur wir von BIG-M wissen: Bei den Produzenten kommt ab dem 1.Februar keine Preiserhöhung an. Die meisten Organisationen bezahlen einen gemischten A/B Preis aus. Und weil der Anteil an A Milch kontinuierlich sinkt, steigt dieser Mischpreis nicht.

Folgart: Erzeuger können Milchmarkt gestalten

Den Spielraum der Erzeuger bei der künftigen Gestaltung des liberalisierten Milchmarkts hat der Vizepräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Udo Folgart, unterstrichen. „Rund 70 % der Molkereien sind Genossenschaften und damit in bäuerlicher Hand", sagte Folgart beim DBV-Fachforum Milch im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin.

Sonnleitner ermuntert Molkereien zu stärkerer Exportorientierung

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Gerd  Sonnleitner, hat die Molkereien in Deutschland ermuntert, den Export weiter zu forcieren. Für die Zukunft der Milchbauern sei es „äußerst wichtig", dass es den Molkereien in zunehmendem Maße gelinge, lukrative Auslandsmärkte zu besetzen, sagte Sonnleitner bei der Eröffnung des DBV-Fachforums Milch im Rahmen der Internationalen Grünen Woche in Berlin. Gleichzeitig erwarte man von der Molkereiwirtschaft aber auch, dass sie Marktanteile im EU-Binnenmarkt gewinne und entsprechend Preise sichere.

Dienstag, 24. Januar 2012

Alles hängt vom Export ab

Die Milchwirtschaft zieht wieder mehr an einem Strang und hat wieder zur Mannschaftsaufstellung zurückgefunden, stellte Udo Folgart vom Deutschen Bauernverband am 23. Januar in seiner Ansprache vor dem traditionell vom Milchindustrie-Verband (MIV) ausgerichteten Milch-Montag vor 200 geladenen Gästen in Berlin fest.  

Staatssekretär Müller: Marktorientierung und Direktzahlungen bilden den Rahmen für eine zukunftsfähige Milchwirtschaft

Anlässlich eines in Berlin stattfindenden Milch-Symposiums des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) erklärte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, Dr. Gerd Müller, dass der deutsche Milchmarkt im laufenden Wirtschaftsjahr erneut kräftig gewachsen sei.

Foodwatch wirft Aigner "Pseudopolitik" vor

Lebensmittel aus der Region sind begehrt. Eine neue Kennzeichnung soll Kunden bei der Auswahl helfen. Pieter Wolters schwört auf die Uckermark. Seine Kühe grasen dort. Deren Milch verarbeitet Wolters in seiner „Bauernkäserei" in Bandelow bei Prenzlau zu Käse.

Montag, 23. Januar 2012

Milchmarkt: Deutsche Regierung folgt Logik der Schweiz

Auf die Parallelen zwischen Finanz- und Milchmarkt hat das European Milk Board (EMB) hingewiesen. Die Liberalisierung habe den Finanzmarkt in die Krise gestürzt, das drohe nun den Milchbauern. Das EMB fordert neben klaren Regeln auch eine Schaffung einer Monitoringstelle. Sie warnte vor Verhältnissen wie in der Schweiz.

Videos zu "Wir haben es satt" - Demo in Berlin

Video von der Demo „Wir haben es satt" am 21.01.2012
http://www.youtube.com/watch?v=WDN8JPurWT4

Campact-Video von der Übergabe von 80.000 Unterschriften an Frau
Bundesministerin Ilse Aigner (20.01.12) und von der Demo „Wir haben es satt"
am 21.01.2012
http://www.youtube.com/watch?v=nRDmzYzqHuA


Demo gegen Agrarindustrie
"Wir haben es satt". Unter diesem Motto haben mehr als 20.000 Bauern und Verbraucher aus ganz Deutschland gegen die Methoden der Agrarindustrie protestiert. Antibiotika im Hähnchenfleisch, Futtermittelskandale, gentechnisch veränderte Lebensmittel - immer mehr Menschen fordern eine faire, nachhaltige und bäuerliche Landwirtschaft.
rbb-online.de

Der Minister-Check 2011 - die Fortsetzung der Abgeordnetenbefragung

Die MEG Milch Board hat 2010 die Position der Abgeordneten im Bundes- bzw. in den Landesagrarausschüssen zu den wichtigen milchpolitischen Fragen und zur größten bundesweiten Milcherzeugergemeinschaft Milch Board erfragt. 2011 haben wir nachgelegt - diesmal mussten die Landesagrarminister Rede und Antwort stehen.

DBV für deutsche Eiweißstrategie

Pflanzenzüchter und Landwirte mit gemeinsamer Eiweißstrategie
Der Bundesverband Deutscher Pflanzenzüchter (BDP), der Deutsche Bauernverband (DBV) und die Union zur Förderung von Oel- und Proteinpflanzen (UFOP) haben eine gemeinsame Strategie zur Steigerung des heimischen Eiweißpflanzenanbaus vorgelegt. Aus agrarpolitischer Sicht soll der Eiweißpflanzenanbau im Rahmen des „Greening" in der GAP-Reform 2014 bis 2020 berücksichtigt werden, fordern die Verbände.

Sonntag, 22. Januar 2012

"Power to the Bauer" - Massenprotest gegen Massentierhaltung

In Berlin haben Tausende Menschen für einen Systemwechsel in der Agarpolitik und gegen die industrielle Produktion von Lebensmitteln demonstriert. Rund 23.000 Menschen zogen mit Trillerpfeifen, Trommeln und Kuhglocken durch die Stadt - und damit doppelt so viele wie erwartet.

Tausende protestieren in Berlin gegen industrielle Landwirtschaft

Berichterstattung in der Tagesschau

Massenprotest in Berlin - Tausende fordern von Merkel die Agrarwende

Im Schweinchenkostüm gegen Massentierhaltung: Unter dem Motto "Wir haben es satt" sind in Berlin Veranstalterangaben zufolge 23.000 Menschen auf die Straße gegangen. Vor dem Kanzleramt protestierten sie gegen Lebensmittelskandale, Gentechnik und Tierquälerei in Megaställen.

Protest-Zug - Tausende fordern neue Agrarpolitik

In Berlin haben am Samstag mehrere tausend Menschen für eine neue Agrarpolitik demonstriert.

Tausende demonstrieren gegen Agrarindustrie

Mit Kuhglocken und Trillerpfeifen gegen Gentechnik und für bessere Arbeitsbedingungen in der Landwirtschaft: Landwirte, Umwelt- und Tierschützer demonstrieren in Berlin.

"Die Kritik ist oft emotional"

Im Interview spricht der Präsident des Schleswig-Holsteinischen Bauernverbandes, Werner Schwarz, über das Image der Landwirtschaft.

'Wir sind vom Kompromiss zum Milchpaket enttäuscht'

Berlin - BDM und EMB haben am Donnerstag auf der Grünen Woche ihre Positionen zum Milchmarkt dargelegt. Das aufgelegte Milchpaket der EU sei zwar nett gemeint, erfülle seinen Zweck aber nicht.

Freitag, 20. Januar 2012

Die Ware Tier - 3SAT

Im Laufe seines Lebens verspeist jeder Deutsche vermutlich mehr als 1000 Tiere. Darunter vier Kühe, 46 Schweine und 945 Hühner. makro zeigt, welche Bedeutung der Faktor Tier heute in der Wirtschaft einnimmt und welche Folgen dies für Mensch, Tier und Umwelt hat.
>>Direkt zur Sendung<<

Zahlungsziele für Molkereiprodukte oft weit über das MDH hinaus

Die von Molkereiunternehmen beklagten langen Zahlungsziele des Lebensmitteleinzelhandels sind offenbar auch den Wettbewerbshütern ein Dorn im Auge. Bundeskartellamtspräsident Andreas  Mundt wies bei der Vorlage des Endberichts zur „Sektoruntersuchung Milch" in Bonn darauf hin, dass Zahlungsziele zwischen Molkereien und Handelsunternehmen häufig weit über der Verweildauer des jeweiligen Milchprodukts in den Regalen des Lebensmitteleinzelhandels hinausreichten.

Razzia bei Vion: Fleisch umetikettiert?

Hilden - 150 Ermittler haben am Dienstag die Vion Hilden GmbH durchsucht. Der Vorwurf: "Nicht deutsches" Fleisch soll umetikettiert und als teureres, deutsches Fleisch weiterverkauft worden sein.

Schweiz: ABC der Milch-Segmentierung funktioniert noch immer nicht

Bern - Die Schweizer Branchenorganisation Milch (kurz: BOM) hat es derzeit nicht leicht: Sie kämpft mit ihrer Glaubwürdigkeit, denn die ist schlecht.

EU-Agrarkommissar widerspricht Bauernverband

Berlin - EU-Agrarkommissar Dacian Ciolos hat der Einschätzung des Deutschen Bauernverbands widersprochen, er wolle im Zuge der Gemeinsamen Agrarpolitik 2014 bis 2020 in jedem Betrieb sieben Prozent der Ackerfläche stilllegen. Ciolos sagte am Donnerstag zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin, er wolle die sieben Prozent der landwirtschaftlichen Nutzfläche für den Erhalt der biologischen Vielfalt nutzen. 

Bundesregierung bekennt sich zur Massentierhaltung

Berlin - Trotz wachsender Kritik am Antibiotika-Einsatz in der Tiermast hält Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) eine komplette Abkehr von der Massentierhaltung für unnötig.

Aigner attackiert Agrar-Demo

Handeln Anti-Agrarindustrie-Demonstranten rücksichtslos gegenüber den Hungernden in Entwicklungsländern? Das meint die Landwirtschaftsministerin.

Donnerstag, 19. Januar 2012

Meggle weiter auf Wachstumskurs

Wasserburg - 30 Millionen Euro will die Meggle AG in den kommenden vier Jahren allein am Standort Wasserburg investieren. Geld ist dafür da: 2012 könnte erstmals eine Milliarde Euro umgesetzt werden.

Mittwoch, 18. Januar 2012

Edeka will in Schweizer Markt eindringen

Der deutsche Lebensmittelhändler Edeka (52,6 Mrd. Fr. Umsatz) will sich ein Stück vom Schweizer Grossmarktkuchen abschneiden, berichtet der «Blick» in seiner Dienstagsausgabe.

CH: Emmi will spanische Kaiku übernehmen

Der Milchkonzern Emmi prüft mehrere Zukäufe im Ausland. Als erstes wollen die Innerschweizer ihre Beteiligung an der spanischen Kaiku aufstocken. Dieses Investment ist für die Expansion nach Südamerika und Nordafrika wichtig.

Dienstag, 17. Januar 2012

Müller Milch goes Britain

Knapp 340 Millionen Euro zahlt Müller für den Molkereikonzern Robert Wiseman Dairies. Durch die Wiseman-Übernahme rückt Müller nun näher ans DMK heran. Während der deutsche Branchenprimus 2010 gut vier Milliarden Euro erlöst hat, kam Müller als nationale Nummer zwei auf rund 2,2 Milliarden Euro. Mit Wiseman wären es 3,3 Milliarden Euro.
welt.de

MILCHMARKT: Große Konzerne rollen europäischen Markt auf

Die größten Molkereikonzerne Europas sitzen mit Lactalis/Parmalat in Frankreich, Arla in Dänemark sowie Friesland Campina in Holland. Theo Müller betritt das Übernahmekarussell nur wenige Tage, nachdem die wesentlich größere Lactalis angekündigt hat, die zweitgrößte schwedische Molkerei, Skånemejerier, zu übernehmen.

Sonntag, 15. Januar 2012

Ermittlungsverfahren bei Rhöngold-Molkerei eingestellt

Das vor mehr als sechs Jahren von der Staatsanwaltschaft Mühlhausen eingeleitete Ermittlungsverfahren im Fall der insolventen Rhöngold-Molkerei wird ohne Prozess eingestellt. Oberstaatsanwalt Ulf-Dieter Walther sagte dem MDR THÜRINGEN JOURNAL, dass sich der Verdacht auf Insolvenzverschleppung und Untreue nicht hinreichend bestätigt habe, um eine Anklage zu rechtfertigen.

Frankreich: Milcherzeugerpreis im November nachgegeben

Die französischen Milchpreise sind im November 2011 gegenüber dem Vormonat um 0,75 Cent zurückgegangen.
Nach Angaben von FranceAgriMer erhielten die Erzeuger im Mittel 31,15 Cent/kg für eine Milch mit 3,8 % Fett und 3,2 % Eiweiß. Im Vergleich zum Vorjahresmonat lag die Auszahlung damit um 1,4 Cent oder 4,7 % höher. Der Vorsprung gegenüber dem Vorjahr ist damit seit September kontinuierlich zurückgegangen.

Bald jeder zweite Umsatzfranken bei Nestlé aus Schwellenländern

Für die Eroberung der Märkte setzt Nestlé auf eine Kombination von Wachstum aus eigener Kraft und Zukäufen. In China ist Nestlé zwar mit eigenen Milch- und Fertigprodukten oder Nescafé präsent.
Kritik an Biotreibstoff-Geschäft
Die Kehrseite der raschen wirtschaftlichen Entwicklung in den Schwellen- und Entwicklungsländern ist die Verteuerung der Rohstoffpreise. Eine Kombination aus höherem Lebensstandard, geringeren Investitionen und Forschungsbemühungen gefährde die Versorgungssicherheit.

Samstag, 14. Januar 2012

Produktion verdoppelt: Alles Käse in Niedersachsen

 Innerhalb von zehn Jahren hat sich die Produktion fast verdoppelt. Nicht nur große Molkereien, auch kleinere Betriebe können sich behaupten.
abendblatt.de

Milch-Magnat Müller nimmt britische Molkerei Wiseman ins Visier

Der deutsche Milch-Magnat Theo Müller verhandelt über eine Übernahme des britischen Molkereikonzerns Robert Wiseman Dairies. Der englische Müller-Ableger führe Gespräche mit dem Vorstand über ein Barangebot, teilte Wiseman am Freitag mit. Es sei allerdings offen, ob es dazu kommen werde. Für Müller laufe eine Frist bis 10. Februar. An der Börse sind die Briten mit 172 Millionen Pfund bewertet. Die Aktie legte am Freitag rund 19 Prozent zu.
peopleanddeals.de

Freitag, 13. Januar 2012

Frühstücken und Kontakte pflegen

60 Milchviehhalter aus der ganzen Republik waren zum Neujahrsfrühstück des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter gekommen. Der Empfang fand in Ur-Laubshof in Urweiler statt.
saarbruecker-zeitung.de

EMB Newsletter Januar 2012

-Faire Milch Europa präsentiert sich auf der Grünen Woche Berlin
-Das falsche ABC der Schweizer Milchwirtschaft
-“Müssen wir die billige Milch von heute morgen teuer bezahlen!?“
-Unschuldsmythen – Wie die Nahrungsmittelspekulation den Hunger anheizt
-Wenig (Milch)-Macht trotz Spitzenposition
-Schweden: Kürzer Rückblick auf 2011
-Einladung zur Demo in Berlin
-Aktuelle Situation in Österreich
-Die Stimme Frankreichs: Fehlende politische Kohärenz
-EMB-Termine
    europeanmilkboard.org

    Lindemann warnt vor agrarindustriellen Betrieben

    Ganz so leicht wird das Heimspiel für Lindemann nicht, zumal auch das Publikum kritische Fragen stellt. „Sie reden von einer Welt, die ich als Mädchen kenne: Das sind die hübschen, idyllischen Höfe aus den Kinderbüchern“, meldet sich eine Frau. „Aber diese Strukturen sind doch systematisch in den letzten 40 Jahren zerschlagen worden.“ Die Dame kann nicht glauben, was der CDU-Minister als Vision gerade erzählt hat.
    Doch Lindemann bleibt standhaft. Er wolle keineswegs eine Landwirtschaft wie vor 30 Jahren, stellt er klar. „Wir brauchen eine moderne, arbeitsteilige Landwirtschaft“, sagt er. Das sei aber keineswegs ein Widerspruch zu seiner Vorstellung von einer bäuerlichen Landwirtschaft. Denn es bedeute nicht Betriebswachstum um jeden Preis.
    „Wir brauchen keine großgewerblichen, agrarindustriellen Betriebe. Landwirtschaft darf man nicht Kapitalgesellschaften überlassen“, sagt Lindemann.Wie sollen die Landwirte den Spagat zwischen dem Zwang zum billigen Produzieren und dem Wunsch nach Verkauf regionaler Produkte bewältigen? Eine Bäuerin schildert ihr Dilemma, als Lindemann vor einem „gefährlichen sozialen Spiel mit der Forderung nach höheren Lebensmittelpreisen“ warnt. Denn nicht alle seien wohlhabend.
    noz.de

    Johnen-Pleite: Viel Respekt, Kritik vom Bauernverband

    Johnen hatte in dem Artikel auch darauf hingewiesen, dass die Lage vieler Landwirte schwierig sei - und er nicht der einzige, den es in die Pleite getrieben habe.
    Das allerdings kritisiert der Bauern- und Winzerverband Rheinland-Nassau in einem Schreiben an den Trierischen Volksfreund und moniert, dass in dem Beitrag "unzulässige Vergleiche, angebliche Fakten und unbegründete Mutmaßungen" vorgetragen würden. Zwar sei in Rheinland-Pfalz die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe in den vergangenen elf Jahren um etwa 15 000 zurückgegangen, darunter seien aber "Gott sei Dank" nur sehr wenige Insolvenzen gewesen - "landesweit insgesamt deutlich weniger als ein Prozent".
    Die jüngste Marktkrise insbesondere bei Milch und Schweinen habe gezeigt, dass es trotz aller Schwierigkeiten möglich sei, ein solches Preistief zu überstehen, heißt es weiter.
    Der Verband betont "nachdrücklich, dass er die unbefriedigende Erlös- und Einkommenssituation des Jahres 2009/2010 nicht schön reden" wolle, dass aber andererseits von einer "Gefährdung der klassischen bäuerlichen Landwirtschaft" nicht die Rede sein könne. Der Berufsstand könne "auf einen derartigen publikumswirksamen Lobbyismus" gerne verzichten.
    volksfreund.de

    Donnerstag, 12. Januar 2012

    Nestlé lanciert Ausbildungszentrum für chinesische Milchbauern

    Nestlé will die chinesische Milchproduktion modernisieren helfen. Deshalb baut der Nahrungsmittelkonzern gemäss Medienmitteilung in der Stadt Shuangcheng, wo Nestlé bereits seit 1987 eine Fabrik betreibt, ein Ausbildungszentrum. Nestlé hat in Zusammenarbeit mit den Behörden bereits 1'000 Melkmaschinen gratis an Bauern verteilt.

    IG Milch diskutiert Milchquotenende und neue GAP

    Die IG Milch veranstaltete im niederösterreichischen Krumbach eine Diskussionsveranstaltung über den Ausstieg aus der Milchquote und über die Chancen und Risken der neuen GAP. Vor vollem Saal diskutieren Agrarpolitiker aller fünf Parlamentsparteien mit interessierten Landwirten.

    Bleser: Mit innovativer Landwirtschaft die Welternährung sichern

    Der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundeslandwirtschaftsministerin, Peter Bleser, hat sich auf der Wintertagung der Deutschen-Landwirtschaftsgesellschaft (DLG) am Donnerstag in Münster für eine nachhaltige und leistungsfähige Landwirtschaft in Deutschland ausgesprochen.

    Strohpreis hat sich verdreifacht - Viehwirtschaft in Sorge - Auch Preise für Heu sind explodiert

    Bei Rhinmilch in Fehrbellin sorgt man sich um die Wirtschaftlichkeit. „Wir hatten noch nie so hohe Preise", sagt Heinz Wacker, Bereichsleiter Pflanzenproduktion. 60 statt 20 Euro müssten für 300 Kilogramm Stroh gezahlt werden. Hinzu kämen die Transportkosten. Da sei es wirtschaftlicher, den Tierbestand zu reduzieren. Alternativfutter oder Holzspäne als Stallstreu seien inzwischen im Preis ebenso gestiegen. Für 4500 Kühe benötigt Rhinmilch bis zu 18 000 Quaderballen pro Jahr. 

    Eifeler Grünen-Landtagsmitglied meldet für seinen Bauernhof Insolvenz an

    Der Eifeler Landwirt Dietmar Johnen hat es bei den Wahlen im März unerwartet vom Listenplatz 16 bei den Grünen in den rheinland-pfälzischen Landtag geschafft. Dem Sprung ins Parlament folgt nun ein deutlich schwererer Schritt: Er meldete für seinen Hof in Großkampenberg Insolvenz an - und geht offen damit um. 

    Mittwoch, 11. Januar 2012

    Der NRW-Milchmarkt auf gutem Kurs

    Das Milchjahr 2011 war geprägt von einem stabilen Preisgefüge und einer zunehmenden Internationalisierung des deutschen Molkereisektors, so Dr. Rudolf Schmidt, Geschäftsführer der LV Milch NRW. Die weltweit steigende Nachfrage nach Milchprodukten hätte sich auch für die Milcherzeuger in NRW positiv bemerkbar gemacht. Bei einem eher stagnierenden deutschen Milchmarkt liegen Chancen vor allem im Export. Daher seien die zunehmenden Kooperationen auch in der NRW-Molkereilandschaft notwendig und richtig.
    th-mann.de

    Alles Käse - aber nur in China und Asien

    „Weißes“ Wachstum finde künftig nicht mehr in Deutschland oder Europa statt, meinte Sönke Voss, Geschäftsführer der Deutschen Milchkontor GmbH. Für die Milchbauern sei 2011 mit einem Preis von 34 Cent pro Liter ein sehr gutes Jahr gewesen. Und die Aussichten seien weiterhin gut - dank der steigenden Nachfrage auf dem Weltmarkt.
    westfaelische-nachrichten.de

    Bauern vergeht der Milchjubel

    Im Vergleich zu 2009 hat sich der Preis, den die Milchbauern für ihre Milch gezahlt bekommen, fast verdoppelt. Die Branche atmet auf, über den Berg sieht sie sich aber nicht. Denn nicht nur die „stille Milchpreissenkung“ sorgt für Unbehagen.
    nordkurier.de

    Dienstag, 10. Januar 2012

    Milchbauern wollen penetrant bleiben

    Nach zwei Lieferstopps im Jahr 2008 und vielen weiteren Aktionen wurde es zuletzt ruhiger im Kampf um den Milchpreis. Doch er geht weiter. Die Bauern wollen „penetrant“ eintreten für den kostendeckenden Preis.
    op-marburg.de

    USA: Bürgerprotest gegen Gentechnik im Essen

    Im Mutterland der Gentechnik haben tausende von Bürgern im Oktober 2011 mit einem 16tägigen Marsch von New York nach Washington D.C. gegen den unkontrollierten Einsatz von Gentechnik in der Nahrungsmittelproduktion protestiert. Motto: „Wir haben ein Recht auf gesunde Lebensmittel und ein Recht darauf zu wissen, was im Essen enthalten ist“.
    right2knowmarch.org
    right2knowmarch.org mit Google Übersetzer Deutsch

    Der Zoff um die Antibiotika-Hühner

    Die Verteidigung der Massentierhaltung nimmt manchmal groteske Züge an. So warnte Bauernpräsident Gerd Sonnleitner am Dienstag davor, beim Streit über den Antibiotikaeinsatz nur den Landwirten die Schuld zu geben. "Die Hälfte der Antibiotika, die bei Tieren eingesetzt werden, gehen in die Haustiere - Hund, Katze, Hamster. Eine Übertragung ist auch da möglich."
    spiegel.de

    Ukraine will Gentech-Kennzeichnungen verschärfen

    Künftig sollen in der Ukraine sämtliche Lebensmittel, die gentechnisch veränderte Organismen (GVO) enthalten, gekennzeichnet werden müssen.
    lid.ch

    Indien: Skandal um gepanschte Milch

    Reinigungsmittel, Glukose und Fett in Stichproben gefunden
    Mehr als zwei Drittel der indischen Milch sind nach Angaben der Lebensmittelbehörde des Landes gepanscht. Einer am Dienstag veröffentlichten Studie zufolge waren fast 70 Prozent von 1.800 untersuchten Milchproben aus 33 Bundesstaaten mit zum Teil schädlichen Substanzen versetzt. Die Milch wurde demnach mit Wasser, Magermilchpulver, Fett, Glukose, Salz oder sogar Reinigungsmittel gestreckt. 
    derstandard.at

    Gefährliches Trinkwasser - Über Phosphatdünger Uranverseucht?

    Es ist giftig und radioaktiv. Die Dokumentation zeigt, wie Uran in unser Trinkwasser gelangen kann und welche Rolle Phosphatdünger dabei spielt. Eine Spurensuche von 45 Min.
    ndr.de

    Nichts mehr in Butter

    Fackelmarsch aus Solidarität mit Beschäftigten des Rimbecker Milchwerks – Verlust von 23 Arbeitsplätzen droht

    Propaganda - Bauernlobby undercover im Netz

    Der Bauernverband empfiehlt Mitarbeitern und Mitgliedern, in Internetforen anonym Propaganda zu machen. Das weckt die PR-Selbstkontrolle.
    Das Selbstkontrollgremium der PR-Branche ermittelt gegen den Deutschen Bauernverband wegen verdeckter Öffentlichkeitsarbeit.
    taz.de 2009

    Bauernverband will Internet-Foren unterwandern

    Der Deutsche Bauernverband greift aktiv in Internet-Foren ein. Nach SPIEGEL-Informationen fordert die Organisation Landwirte auf, sich an Diskussionen zu beteiligen - natürlich im Interesse der eigenen Lobby.
    spiegel.de 2009

    Montag, 9. Januar 2012

    Olsen (ARLA): "Für Handel und Industrie Wertschöpfung erzielen"

    Olsen: Das drängenste Problem unserer Branche ist es sicher, für Handel und Industrie eine zufriedenstellende Wertschöpfung zu erzielen. Die größten Chancen liegen dabei in der Einführung von neuen Produkten/Innovationen und der kontinuierlichen Weiterentwicklung von starken und aktiven Marken. 
    lebensmittelzeitung.net

    Führende Position der US- und europäischen Landwirtschat in Gefahr

    Die führende Position der US-amerikanischen und europäischen Landwirtschaft ist bedroht. Davon berichtet zumindest die britische Tageszeitung „The Guardian".

    Asiatisches Gemüse «inakzeptabel hoch» mit Pflanzenschutzmittel belastet

    Prof. Huber: Erhöhte Unfruchtbarkeitsraten und spontane Fehlgeburten dank grüner Gentechnik und Glyphosat

    Samstag, 7. Januar 2012

    AT: Zu viel Milch: Bauern müssen Strafe zahlen - kleinezeitung.at

    Spiegel 1986 - Kein Bauer mit 'ner Kuh wählt heut noch CDU

    Wann immer Ignaz Kiechle in deutschen Landen um Verständnis für die Bonner Politik werben will, muß er damit rechnen, ähnlich begrüßt zu werden wie von den rund tausend Teilnehmern einer Veranstaltung des Kreisbauernverbandes in Fulda - mit Preßluftfanfaren, Trompeten und Transparenten: "Mit Kohl, Kiechle, Heereman fing bei uns die Pleite an."

    Donnerstag, 5. Januar 2012

    Highlights - Eine Linksammlung interessanter Artikel

    via www.badische-zeitung.de am 23.01.11
    Die letzte Kanne Milch: Nach jahrzehntelanger Schufterei für wenig Geld gibt Familie Breuninger ihren Betrieb auf.

    via www.topagrar.com am 17.01.11
    Über 300 Professoren haben laut der Umweltschutzorganisation BUND in einem gemeinsamen Appell zum Ausstieg aus der „Massentierhaltung“ aufgerufen. Die Wissenschaftler verweisen darin auf die fatalen Auswirkungen auf Umwelt, Klima, Gesundheit und globale Gerechtigkeit.

    via www.lid.ch am 17.01.11
    13.01.2011 - (lid) – Um mit der ausländischen Konkurrenz Schritt halten zu können, braucht es Rohstoffe zu wettbewerbsfähigen Preisen. Das betonten Vertreter der Lebensmittelindustrie am Milch-Forum der Schweizer Milchproduzenten.

     

    via www.topagrar.com am 17.01.11
    Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner trägt den Vorschlag der Europäischen Kommission, Milcherzeuger im Krisenfall für einen freiwilligen Produktionsverzicht zu entschädigen, nicht mit. Das wurde auf der jüngsten Sitzung des Sonderauschusses Landwirtschaft (SAL) deutlich. Die deutsche Delegation lehnte die Idee unmissverständlicher als andere ab und stellte den Sinn einer solchen Maßnahme in Frage.


    via www.topagrar.com am 02.12.10
    Der Absatz von Molkereiprodukten soll bis 2020 um rund 5 % zurückgehen. Ursache sei der demografische Wandel, erklärte Dietmar Pech-Lopatta von der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) letzte Woche beim ersten Zukunftsforum der Molkereigenossenschaft Erbeskopf Eifelperle im rheinland-pfälzischen Ochtendung.

    via www.oberpfalznetz.de am 02.12.10

    BDM-Vorsitzender Romuald Schaber kritisiert Vorgehen der Molkereien

    Schwarzenfeld. (rid) Der Allgäuer Milchbauer Romuald Schaber kämpft für seine Berufskollegen an vorderster Front in Berlin und Brüssel und verhandelt längst auf Augenhöhe mit den politischen Entscheidungsträgern. Bei einer Regionalversammlung am Donnerstag im Jugendheim entwickelte der Vorsitzende des "Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter" (BDM) vor 300 Landwirten aus der Oberpfalz mögliche Szenarien zur Zukunft des europäischen Milchmarktes.

    via www.topagrar.com am 02.12.10
    Finanzinvestoren kaufen heute mehr Agrarland als Landwirte und sind damit neue wichtigste Käufergruppe beim Flächenverkauf. Das zeigt eine Umfrage, die das Anlegermagazin 'Börse Online' mit der Branchenvereinigung Immobilienverband Deutschland unter 70 Fachmaklern durchgeführt hat.

    via www.agrarheute.com am 17.11.10
    Bern - Die britische Bauernvereinigung Farmers For Action (FFA) droht mit erneuten Blockaden von Lagern der Lebensmittelketten.
    Die FFA will die Blockaden und Proteste weiter führen, solange die britischen Lebensmittelketten nicht mehr für die landwirtschaftlichen Produkte bezahlen, wie Farmers Weekly schreibt.

    via www.topagrar.com am 17.11.10
    Das Europäische Parlament verlangt Marktsteuerungsmechanismen für die Viehwirtschaft und eine Beschränkung von Preisschwankungen und Spekulationen bei Agrarrohstoffen. Das geht aus einer am vergangenen Donnerstag gefassten Entschließung hervor. Die genaue Ausgestaltung der Marktsteuerungsinstrumente wird allerdings nicht genannt.


    via www.elite-magazin.de am 17.11.10
    Die EU-Kommission will Milcherzeuger künftig im Krisenfall für Produktionsverzicht entschädigen. Die Umsetzung ist aber bislang unklar. Eine Blockade wäre nur durch eine qualifizierte Mehrheit der Mitgliedstaaten möglich. Bis 2020 erwartet die EU nur einen Anstieg der Milchproduktion drei Prozent.


    via www.topagrar.com am 17.11.10
    Die Brüsseler Markt-Experten gehen nicht davon aus, dass die EU-Milchproduktion nach 2015 deutlich zulegen wird. Insgesamt dürfte die Reaktion auf das Ende der Quoten „sehr bescheiden“ ausfallen.


    Attenhofen Ist es ein Hilferuf, eine Richtungsänderung oder gar ein Rettungsplan, um Mitglieder zu halten? Richtig festmachen konnte man das Thema nicht, das die Verantwortlichen des Bayerischen Bauernverbands (BBV) am Donnerstag bei der Versammlung der Ortsobmänner und Ortsbäuerinnen auf die Tagesordnung gesetzt hatten.


    via www.topagrar.com am 17.11.10
    In Reaktion auf die zunehmende Weltmarktorientierung der Milchwirtschaft schlagen führende Erzeugerorganisationen in den Vereinigten Staaten einen Umbau der staatlichen Förderpolitik vor.
    Laut einem unter Federführung des Verbandes der Milcherzeuger (NMPF) entstandenen Konzept gehört die bisherige Preisstützung und Interventionspolitik der Regierung in Washington der Vergangenheit an. An die Stelle von Marktaufkäufen in Zeiten von Überschussproduktion sollen stattdessen künftig Subventionen zur Absicherung eines Mindestgewinns der Milchviehhalter treten.

    via www.topagrar.com am 17.11.10
    EU-Agrarkommissar Dr.Dacian Cioloş ist offenbar bereit, im Falle einer erneuten Krise am Milchmarkt den Geldbeutel zu öffnen, um Milcherzeuger für einen freiwilligen Produktionsverzicht zu entschädigen. Das geht aus einem unveröffentlichten Entwurf zum Milchmarktbericht hervor, der im Rahmen der Health-Check-Verhandlungen 2008 von Bundesagrarministerin Ilse Aigner eingefordert worden war.


    via www.elite-magazin.de am 31.10.10

    Der Milchmarktexperte Prof. Dr. Hannes Weindlmaier fordert die Molkereigenossenschaften auf, ab 2015 in Regionen mit starkem Produktionswachstum die durch Genossenschaftsmitglieder gebundene Milchmenge auf 70 bis 80 % zu reduzieren.



    In Ostdeutschland herrscht Goldgräberstimmung: Aktionäre und Privatinvestoren kaufen im großen Stil Land und spekulieren auf steigende Preise. Viele Bauern können nicht mehr mithalten.
    Wenn Wolfgang Beer an die Herren im dunklen Anzug denkt, steigt die Wut in ihm hoch. "Es ist schlimmer als zu Wende-Zeiten, was hier gerade passiert", schimpft er.


    via www.bundestag.de am 19.10.10

    Ernährung und Landwirtschaft/Kleine Anfrage - 15.10.2010
    Berlin: (hib/EIS/TYH) Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen thematisiert in einer Kleinen Anfrage (17/3263) den Umgang mit Ohrstanze-Gewebeproben bei Rindern im Rahmen der Impfung gegen die Bovine Virusdiarrhoe (BVD), der laut Anfrage verlustreichsten Infektionskrankheit beim Rind. Die Abgeordneten möchten wissen, was mit dem entnommenen Gewebe geschieht, worauf es getestet wird, wo und wie lange die Daten gespeichert werden und wer darauf Zugriff hat. Es gebe zahlreiche Vorbehalte unter Landwirten und Verbänden gegen die BVD-Verordnung, die sich insbesondere gegen die Erhebung züchterischer Daten und eventuelle Patentanmeldungen richteten.


    via orf.at am 18.10.10
    US-Farmer proben den Aufstand gegen gentechnisch verändertes Saatgut. Obwohl die Mehrheit der Bauern das Gengetreide als Fortschritt sieht, werfen einige ein kritisches Auge auf die Technologie. Die Landwirte im „Corn Belt“ der USA, einer riesigen Region im Mittleren Westen, wo vor allem Kukuruz angebaut wird, empören sich derzeit lautstark über die Preise für das gentechnisch veränderte Saatgut.

    via www.fr-online.de am 29.09.10
    Der Manager des Bauernverbands Helmut Born spricht im Interview mit der Frankfurter Rundschau über Umweltauflagen für Landwirte, „Faire Milch“ und den Import von Gen-Soja.


    via www.berlinonline.de am 29.09.10

    Die konventionellen Ohrmarken für Kühe sollen durch detailliertere Herkunftsnachweise ergänzt werden



    via www.elite-magazin.de am 29.09.10
    Die deutschen Molkereien wollen nach dem Wegfall der Milchquote in 2015 keine Mengenbegrenzung in ihren Lieferverträgen festschreiben. Das erklärte Susanne Nüssel, Geschäftsführerin des Verband der Bayerischen Privaten Milchwirtschaft e.V. (VBPM) auf der Arbeitstagung der Erzeugerberater des Landesverbands bayerischer und sächsischer Molkereifachleute und Milchwirtschaftler (LBM) in Wiggensbach/Allgäu. Ein Milchkaufvertrag sei kein Quotenersatz, wer künftig seinen Milchausstoß erhöhen möchte, der werde seine Milch auch abliefern können.

    via www.topagrar.com am 29.09.10
    Vernunft und Augenmaß im Hinblick auf den zu erwartenden Anstieg der Milcherzeugerpreise hat Michael Brandl, Geschäftsführer beim Milchindustrieverband (MIV), angemahnt. Die Bauern könnten zeigen, „ob sie etwas aus den letzten drei Jahren gelernt haben“, sagte Brandl in Berlin.
    Es gehe um die Entscheidung, ob der Anstieg der Produktpreise im Handel unmittelbar an die Milcherzeuger weitergereicht werde, oder ob nicht ein Teil des Mehrerlöses von den Molkereien zurückbehalten werden sollte, um im nächsten Preistal für eine gewissen Ausgleich zu sorgen. Brandl: „Volatile Märkte erfordern vorausschauendes Handeln, um ein Mindestmaß an Einkommenskontinuität bei den Produzenten zu erreichen.“ Bei allem Verständnis für die angespannte Einkommenslage vieler Milcherzeuger sei hier in hohem Maß der landwirtschaftliche Berufsstand gefordert, um vor allem in den genossenschaftlichen Molkereien die richtigen Weichenstellungen vorzunehmen.


    via www.topagrar.com am 29.09.10
    „Ich verstehe mich als Beschützer der Allgäuer Landwirte.“ Das sagte Agrarstaatssekretär Gerd Müller beim „Grünen Tisch“ der CSU in Ebenhofen. Allerdings könne die Politik derzeit – gemeint sind die bayerischen Hilfsprogramme – nur unterstützen, den Milchpreis bestimme immer aber noch der Weltmarkt, berichtet die Allgäuer Zeitung von dem Abend.

    BAYREUTH. Bei seinem Besuch in Bayreuth legte Dr. Gerd Müller, Parlamentarischer Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz, am Donnerstagabend in der Tierzuchtklause ein politisches Bekenntnis für die Landwirte ab. Gerade aus der Ecke der Milchbauern kam aber harsche Kritik an der Politik der CSU.

    via www.topagrar.com am 29.09.10
    Das jahrzehntealte Milch- und Fettgesetzes soll auf den Prüfstand kommen. Das ist am vergangenen Dienstag auf dem Milchpolitischen Frühschoppen des Milchindustrie-Verbandes (MIV) deutlich geworden. Dort übte der MIV-Vorstandsvorsitzende Dr. Karl-Heinz Engel Kritik an einzelnen Regelungen des Gesetzes, die es Bundesländern offenbar erlauben, einer Molkerei Milchlieferanten zuzuweisen, auch wenn diese von dem Landwirt nicht beliefert werden will. Engel hält hier Europarecht für verletzt.