Dienstag, 6. März 2012

Solidarität mit Milchwerkern

Tagungsteilnehmer fordern in Hardehausen die Rettung der Rimbecker Butterei.
Hardehausen (WB). Die 70 Teilnehmer der bundesweiten Milchtagung in Hardehausen haben am Montag eine Rettung der von der Schließung bedrohten Butterei im Rimbecker Milchwerk gefordert.

Massiv Ackerflächen verloren

Raimund Punke, der Geschäftsführer der Klötzer Milcherzeugergenossenschaft ist, bereitet der momentane Milchpreis von 32 Cent pro Liter Kopfschmerzen. Denn bei steigenden Energiekosten ist der Preis dicht an der Grenze der Wirtschaftlichkeit. „Nur im Jahr 1998 war der Literpreis deutlich höher. Ansonsten bewegt er sich zwischen 28 und 32 Cent", berichtete Raimund Punke. Dabei spielen die Energiekosten ein wesentliche Rolle. Sein Unternehmen verbraucht im Jahr etwa 200 000 Liter Diesel. In der Anlage in Klötze-Nord stehen 1200 Milchkühe und noch mal so viele Nachkommen. Um diesen Kostenbereich zu minimieren, baute die Firma vor Jahren eine Biogasanlage.

Griechenland: Nahrungsmittel als Eintrittskarte

Ein Theater in Thessaloniki ist angesichts zunehmender Armut und Hunger im Land zum Tauschhandel übergegangen. In einer Erklärung des Nationaltheaters Nord-griechenlands hiess es, statt Eintrittskarten sollten die Besucher lang haltbare Nahrungsmittel mitbringen.

Ukraine stoppt Importe von Milch und Schweinen aus Weißrussland

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Rückstände von Antibiotika und die Einschleppung des Erregers der Afrikanischen Schweinepest sind die Ursache.

DRV: Einkauf von Rohmilch rein unternehmensintern

Beim Deutschen Raiffeisenverband (DRV) stoßen die Aussagen des Bundeskartellamtes zum Verhältnis von Milcherzeugern zu ihrer Molkereigenossenschaft weiterhin auf deutliche Kritik. Übereinstimmung gibt es beim Thema Milchpaket.

Milchtagung 2012 in Hardehausen

Eva-Maria Schulze, Bundeskartellamt, 2. Beschlusskammer, stellte Eckpunkte des Abschlussberichts des Bundeskartellamts zur Sektoruntersuchung Milch vom Januar 2012 vor und erläuterte die Folgen des Berichts. Nach ihren Erkenntnissen ist der Wettbewerb um die Rohmilch unterentwickelt. Das liegt zum einen an den eingeschränkten Ausweichmöglichkeiten, da frische Milch nicht über Hunderte von Kilometern bei gleichbleibender Qualität transportiert werden kann. Zum anderen liegt es an den langfristigen Lieferverpflichtungen eines Landwirts mit „seiner" Molkerei. Oftmals gibt es eine Vollablieferungspflicht. Auch „Eintrittsgelder" beim Wechsel der Molkerei sind schon beobachtet worden. Gegenwärtig sitzen die Molkereien am längeren Hebel. 

Verkauf unter Einstandspreis bleibt verboten

Das verschärfte Verbot des Verkaufs von Lebensmitteln unter Einstandspreis soll um weitere fünf Jahre bis zum 31. Dezember 2017 verlängert werden. Darauf hat sich der oalitionsausschusses von CDU/CSU und FDP, im Zuge der Novellierung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen geeinigt. 

Nur in Frankreich höhere Milchpreise zu Jahresbeginn

Der durchschnittliche Milcherzeugerpreis großer Molkereien in der Europäischen Union konnte das Niveau im Januar 2012 nur halten, weil französische Unternehmen ihre Auszahlungsleistung spürbar steigerten. Der vom niederländischen Bauernverband (LTO) auf der Basis der Auszahlungspreise von 17 Molkereien ermittelte Durchschnittspreis nord- und mitteleuropäischer Milchverarbeiter lag im Januar 2012 bei 34,71 Cent/kg und damit 0,4 % über dem Wert von Dezember 2011. Das Vorjahresniveau wurde um 1,46 Cent oder 4,4 % übertroffen.

Montag, 5. März 2012

Discounter machen Butter erneut billiger

Der Butterpreis sinkt erneut. Drei Monate nach dem Preisrutsch vom Dezember geht der Abwärtstrend im Lebensmittelhandel jetzt weiter. Mehrere Discounter senkten zum 1. März 2012 den Preis für ein 250-Gramm-Päckchen Deutsche Markenbutter um 10 Cent auf 89 Cent. Entsprechende Beobachtungen des Handelsinformationsdienstes Planet Retail bestätigten am Freitag Sprecher mehrerer Discounter. 

Sonntag, 4. März 2012

Geplante NGG Demo bei DMK: "Nein zum Jobabbau - Auf nach Bremen!"

Werkschließungen und Arbeitsplatzabbau - im Deutschen Milchkontor (DMK) rumort es. Am 13. März wollen viele Beschäftigte gegen die Pläne von Deutschlands größtem Milchverarbeiter in Bremen protestieren. Dort findet am DMK-Verwaltungssitz eine Aufsichtsratssitzung statt. Das DMK will drei Werke schließen und insgesamt 238 Arbeitsplätze abzubauen. Ein vom Gesamtbetriebsrat in Auftrag gegebenes Gutachten offenbart Schwächen des Konzepts und zeigt Alternativen auf. Es ist daher zu befürchten, dass die Geschäftsleitung an ihren Plänen festhalten und dem Aufsichtsrat am 13.03.12 eine entsprechende Beschlussvorlage vorgelegen wird.

Sonnleitner: "Wir Bauern müssen zusammenhalten"

Kreis Rottweil - Der Vorsitzende des Deutschen Bauernverbandes, Gerd Sonnleitner, warnt die Landwirte davor, nur zu jammern. Mehr Optimismus, Selbstbewusstsein, eine positive Außendarstellung und stärkeres Offensivverhalten im Bereich der Marktpsychologie müssten demonstriert werden. "Wir sind gut gefahren mit dem Bauernverbandspräsidenten Gerd Sonnleitner", betonte der frühere Kreisobmann Gerold Teufel. Der Verbraucher habe noch nie so vielseitig und günstig Lebensmittel einkaufen können, stellte er fest.

Ozeanische Milchwirtschaft fürchtet, dass Quotenwegfall in der EU zusätzliche Menge von 9 Mio. t Milch auf den Markt spült

Die Milchwirtschaft in Ozeanien fürchtet Wettbewerbsnachteile durch das für 2015 geplante Ende der Quotenregelung in der EU. Kevin Bellamy, Milchmarkt-Analyst bei der Rabobank in Utrecht, wurde diese Woche während seines Besuchs in Neuseeland und Australien von Branchenteilnehmern auf diese Problematik angesprochen und versuchte, die Bedenken auszuräumen. Die mittelfristig steigende Nachfrage nach Milch weltweit werde ein höheres Angebot aus Europa aufnehmen können, gab sich Bellamy optimistisch. Der Rabobank-Analyst schätzt, dass durch die Abschaffung der EU-Quoten eine zusätzliche Menge von 9 Mio. t Milch auf den Markt gelangt. Das entspreche zwar in etwa der gesamten australischen Jahresproduktion. Im Zuge dieser Entwicklung dürften auch die Produktionskosten für Milch in Europa sinken, da das Angebot zunehmend in Gunstregionen erzeugt würde.

Das Streben nach dem mengenmässigen Überflug

Der gute Milchpreis der Gruyère-Produzenten lockt Käserei-genossenschaften an. Sie wollen auch auf den Zug aufsteigen. Dazu scheuen sie sich auch nicht, zu drohen. Die Gruyère-Sorten-organisation muss abwägen. Für die Zukunft hat der Gruyère aber ambitiöse Ziele. Die Vision der Sortenorganisation sei es, die Menge jährlich um 2,6% (770t) auszudehnen. 2025 sollen dann 40000 Tonnen produziert werden, sagte Kessler. Und dies, ohne preisliche Zugeständnisse zu machen, versteht sich.

Steigern Direktzahlungen die Inflation?

Brüssel - Alan Swinbank, emeritierter Professor von der englischen Universität Reading, will Direktzahlungen abschaffen. Stattdessen sollten die Mittel in der zweiten Säule verwendet werden. Von den Direktzahlungen profitieren vor allem die Landbesitzer, betonte Alan Swinbank, emeritierter Professor von der englischen Universität Reading. Pächter und Einsteiger in die Landwirtschaft hätten das Nachsehen. Auch Käufer von Agrarerzeugnissen und Verkäufer von Betriebsmitteln würden die Direktzahlungen in ihre Forderungen einberechnen, weshalb sie einen inflationären Effekt hätten und kaum die Einkommen der Landwirte verbessern. 

Samstag, 3. März 2012

CH: Bauerngewerkschaft Uniterre demonstriert für "fairen Milchmarkt"

BERN - In typischer Arbeitsbekleidung - mit blauen Hemden und Stiefeln - haben am Freitag auf dem Bundesplatz in Bern schätzungsweise 250 Bauern für einen "fairen Milchmarkt" demonstriert. Sie folgten damit dem Ruf der Bauerngewerkschaft Uniterre. Die zentrale Forderung: eine Milchmengensteuerung in Produzentenhand.

Freitag, 2. März 2012

Milcherzeugergemeinschaft Rieseby schließt neuen Fünf-Jahresvertrag mit Kappelner Cremilk ab

War zur Preisermittlung der Milch bisher der Durchschnitt der acht bestauszahlenden Meiereien als Basis gewählt worden, so sieht der neue Vertrag vor, dass der Milchpreis aus den 45 Prozent der Landesmilchproduktion ermittelt wird, die am höchsten bezahlt wird. Als Grundlage dienen damit rund 930 000 Tonnen Milch, die in Schleswig-Holstein produziert werden. Sie seien jetzt Preisbildend, erläuterte Feige.

Donnerstag, 1. März 2012

HARDEHAUSEN - Kartellamt bei Milchtagung am 5. März - AbL lädt in die Landvolkshochschule nach Hardehausen ein

Das Bundeskartellamt hat über fast drei Jahre lang den Milchmarkt intensiv untersucht und dabei Molkereien, Milcherzeuger und Organisationen ausführlich befragt. In dem Abschlussbericht kommen die höchsten Wettbewerbshüter zu dem Schluss, dass der Wettbewerb um die Milch nicht optimal funktioniert. Das führe dazu, dass Molkereien den Bauern für die Milch weniger zahlen als am Markt zu erzielen sei. Nun kommt die zuständige Berichterstatterin des Kartellamts, Eva-Maria Schulze, am Montag, 5. März, zur Milchtagung nach Hardehausen, um die Ergebnisse mit den Milchbauern zu diskutieren.

Oberlandesgericht spricht "Faire Milch" frei

Das Oberlandesgericht in München hat im Prozess um die Faire Milch die Hauptklage der Wettbewerbszentrale abgewiesen. Es ging um die Frage, ob die Marke Faire Milch der Milchvermarktungsgesellschaft zulässig ist oder nicht. Nach zweijährigem Rechtsstreit hat das Oberlandesgericht München entschieden, dass das Versprechen der Milchvermarktungsgesellschaft 40 Cent jedes verkauften Liters Milch an den Erzeuger weiter zu geben keine Irreführung oder ein unzulässiges Alleinstellungsmerkmal sei. Von dieser Entscheidung sind auch 30 Milchbauern aus dem Allgäu betroffen. Diese hatten sich gemeinsam mit 90 weiteren Milchbauern zu einer Erzeugergemeinschaft zusammengeschlossen. Verboten hat das Gericht aber den Hinweis kommt ausschließlich von Höfen aus Ihrem Bundesland. Dies sei laut Gericht nicht nachweisbar. Sollte die Milchvermarktungsgesellschaft damit weiterhin werben droht eine Strafe von bis zu 250.000 Euro.

Werbung mit «fairer Milch» bleibt erlaubt

Der Begriff «faire Milch» als Slogan auf Verpackungen bleibt erlaubt. Das hat das Oberlandesgericht München entschieden. Es verbot lediglich den Begriff «faire Milch» verbunden mit dem Zusatz «kommt ausschließlich von Höfen aus Ihrem Bundesland». 
Das Gericht gab damit in zweiter Instanz einer Milchvermarktungsgesellschaft im zentralen Punkt recht. Sie muss nun zwei Siebtel der Verfahrenskosten tragen. Die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs, die laut Gericht als Verein die gewerblichen Interessen ihrer Mitglieder fördert und den Milchvermarkter verklagt hatte, muss fünf Siebtel zahlen (Aktenzeichen: 6 U 1738/11).

Riesen-Ställe erhitzen Gemüter

Kreis Cuxhaven. Der boomenden Viehwirtschaft im Cuxland droht die Bremse. Der Kreis-Agrarausschuss hat einstimmig grünes Licht dafür gegeben, dass der Landrat bei der Genehmigung neuer, großer Mast-Ställe künftig verstärkt auf den Brandschutz schauen soll. Zugleich will der Bund den Bau neuer Riesen-Ställe künftig nur noch mit Bauleitplanung möglich machen.

Wirtschaftlichkeit von gentechnikfreiem Futtermittel

Namhafte Referenten, wie Dr. Peter Hamel von der Einkaufsgemeinschaft „Gentechnikfreie Futtermittel Vogelsberg", Manfred Münker vom Landesbetrieb Landwirtschaft Hessen sowie Agrarberater Johannes Fischer und Sven Euen, Vorstandsmitglied des Verbandes Lebensmittel ohne Gentechnik informierten über aktuelle Trends, neue wissenschaftliche Erkenntnisse und wirtschaftliche Überlegungen im Umgang mit der Gentechnik.

DMK: Leckere Eis-Ideen am Standort Recke ausprobieren

Derzeit wird fleißig gewerkelt am Recker Standort der Deutschen Milchkontor GmbH, denn das Unternehmen optimiert die Produktion. Mit einer Pilotanlage werden neue Eissorten ausprobiert. Ende März soll alles fertig sein. Das finanzielle Volumen der Umbaumaßnahme, die voraussichtlich bis Ende des Monats März beendet sein wird, bleibt firmenintern unter der Decke – Wettbewerbsgründe. „Aber es geht hier nicht um Millionensummen", rückt Godja Sönnichsen die Relationen zurecht.

Ukraine bewegt sich Richtung kompletter Selbstversorgung mit essentiellen Lebensmitteln - Fleisch- und Milchimporte im vergangenen Jahr beträchtlich zurückgegangen.

Die Ukraine bewegt sich Richtung vollständiger Selbstversorgung mit wichtigsten Lebensmitteln, um eine Autarkie in diesem strategischen Bereich erzielen zu können. Davon zeugt der Pressebericht des Landwirtschaftsministeriums der Ukraine, der am 28. Februar veröffentlicht wurde. Nach offiziellen Angaben, wurde die Fleischeinfuhr im Jahr 2011 um 35 Prozent bzw. 132.000 Tonnen gegenüber 2010 zurückgefahren. Was Milchimporte anbelangt, diese wiesen ebenso eine rückläufige Dynamik auf, obwohl nicht so signifikante wie bei Fleischimporten, weil die Ukraine im Jahr 2011 um 9 Prozent bzw. 25.000 Tonnen weniger Milch aus dem Ausland importierte.

FNSEA öffnet Interprofessionen für Minderheitenverbände

PARIS. Der französische Bauernverband (FNSEA) hat den Weg frei gemacht hin zu einer Öffnung für Minderheitenverbände in den Interprofessionen. Eine entsprechende Entscheidung hat der Aufsichtsrat des größten landwirtschaftlichen Verbandes in Frankreich auf seiner Sitzung Ende Februar getroffen. Auf diese Weise will der größte französische Bauernverband künftig die Minderheitenverbände an zentralen agrarpolitischen Entscheidungen beteiligen. Aufgenommen werden könnten in die Interprofessionen der linksorientierte Verband Confédération Paysanne und die rechts einzuordnende Coordination rurale. Diese sind zwar in Frankreich in der Minderheit, aber „repräsentativ".

Hygieneskandal bei Müller-Brot kein Anlass für Gesetzesänderungen

Die Bundesregierung sieht in dem Hygieneskandal der bayerischen Firma Müller-Brot keine Veranlassung zu neuerlichem gesetzgeberischen Konsequenzen. Die Produktionsanlagen von Müller-Brot waren Ende Januar geschlossen worden, nachdem bei Kontrollen durch das Landesuntersuchungsamt gravierende hygienische Mängel festgestellt worden waren. Am 15. Februar hat die Großbäckerei Insolvenz angemeldet.

Molkerei von der Schokoladenseite - Berchtesgadener Land

Piding - Biomilch weiter stark nachgefragt - Von den von der Molkerei erfassten 244 Millionen Kilogramm Milch sind laut Pressemitteilung heute schon über 60 Millionen Kilogramm in Bio-Qualität, bilanzierte Bernhard Pointner, der neue Geschäftsführer der Molkerei Berchtesgadener Land. Der eigene Absatz mit Bio-Produkten konnte im vergangenen Jahr nochmals um über 10 Prozent gesteigert werden. Im vergangenen Jahr konnten weitere Kooperationen begonnen beziehungsweise intensiviert werden. So werde frischer Joghurt der Molkerei in Kürze in einem neuen Saison-Sortiment von Reber Schokoladen mit Frucht-Trüffelfüllung verarbeitet und auf der Packung prominent präsentiert. Weiteres wird derzeit die Kooperation mit der Kaffeerösterei Dinzler, ehemals in Bischofswiesen angesiedelt, heute am Irschenberg gelegen, aufgebaut.

Ein Posten bleibt frei - „Alle möglichen Organisationen greifen nach unserem Eigentum“

Langenmosen, Ludwig Bayer aus Stepperg führt den Kreisverband des BBV (Bayerischer Bauernverband) für weitere fünf Jahre.
Er habe vor vier Jahren das Amt einmal ruhen lassen, als Bedenken an seiner Person geäußert wurden, erinnerte Bayer und bat darum, Kritik an seiner Arbeit offen zu äußern. Wenn es gewünscht werde, stelle er sich erneut zur Wahl. Bayer hat das Amt bereits seit 15 Jahren inne, zuvor war er stellvertretender Kreisobmann. Die Wahl des Stellvertreters gestaltete sich ähnlich schwierig wie die der Kreisbäuerinnen am Vormittag. Alle, die vorgeschlagen wurden, winkten dankend ab. Da sich während der Versammlung niemand für seine Nachfolge fand, muss auch bei den Männern innerhalb von sechs Monaten eine Nachwahl stattfinden. 

Lobbyarbeit: Bauernverbände gehen in die Offensive

Mittlerweile 30 Jahre lang beschäftigt sich Lebensmittelchemiker Udo Pollmer mit Kampagnen gegen die Landwirtschaft. Seine Vorträge sind mehr als nur Unterhaltung.
„300 Millionen dioxinverseuchte Eier bräuchte man, um einen Hamster aufs Kreuz zu legen, aber der Bauer wird als krimineller Panscher dargestellt." Udo Pollmer hält nicht viel davon, um den heißen Brei herumzureden. Und so brachte der Lebensmittelchemiker aus Heilbronn bei seinem Vortrag vor geladenen Gästen des Kreisbauernverbandes seine Sicht der Dinge auf den Punkt.

Eine Frage der Fairness - Prozess um „Die faire Milch“

„Die faire Milch" wirbt damit, den Bauern 40 Cent pro erzeugtem Liter zu bezahlen. Für die Wettbewerbszentrale ist das irreführende Werbung. Jetzt muss ein Gericht entscheiden

Schäuble spielt Sudoku im Bundestag, die ARD darf es nicht zeigen - Noch ein Fall aus der politischen Anstalt

Es ist schon Pech. Da wurde doch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble am Montag gefilmt, als er zur Ablenkung während der Sitzung im Bundestags über das zweite Rettungspaket für Griechenland in Höhe von 130 Milliarden Euro Sudoku auf seinem iPad spielte. Frecherweise sendete die Tagesschau die Bilder, die nun auf YouTube weiter existieren, auch wenn die ARD selbst sie löschen musste.

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EZB veruntreut über 1 Billion Euro
Der finale Akt des Euros ist eingeleitet. Mit allen Mitteln versucht die EZB die europäische Bankenlandschaft zu retten.  Fitch: die EZB-Geldspritze verzögert den Kollaps schwacher Banken nur, sie verhindert ihn nicht. – Stellt sich am Ende die Frage: wer haftet eigentlich für die EZB?