Montag, 12. März 2012

Deutsches Milchkontor - Protest in Bremen gegen Arbeitsplatzabbau

Beschäftigte des Deutschen Milchkontors (DMK) werden am Dienstag in Bremen gegen Standortschließungen und Arbeitsplatzabbau protestieren. Zu der Aktion vor dem Hauptsitz von Deutschlands größter genossenschaftlich organisierten Molkerei hat die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) aufgerufen. 

EU-Schlachtrinder immer teurer

Die Notierungen für Schlachtrinder an den repräsentativen Märkten der Europäischen Union tendieren weiter fest. Fest präsentierte sich auch der EU-Markt für Schlachtkühe. Für Tiere der Handelsklasse O3 wurden zuletzt im Mittel der Mitgliedstaaten 303,20 Euro je 100 Kilogramm Schlachtgewicht gezahlt; das waren 1,01 Euro oder 0,3 Prozent mehr als eine Woche zuvor.

Warum Ferrero die „Extra-Portion Milch“ beerdigt

In der Reklame verkauft sich die Wahrheit besser als „legale Werbelügen". Nach den Marketing-Experten haben das nun auch einige Unternehmen verstanden - darunter Ferrero. Der italienische Konzern beerdigt seinen Slogan.

Seit Jahrzehnten wirbt der Nahrungsmittelkonzern Ferrero mit der „Extra-Portion Milch" und meint damit die kleinen Riegel seiner Kinderschokolade. Doch die Realität ist anders, sie ist zuckersüß: 52,5 Gramm Zucker verstecken sich in einer Tafel. Die vermeintliche Milchration liegt indes eher im homöopathischen Bereich. Den allermeisten Konsumenten ist dies durchaus bewusst. Sie wissen, dass sie Schokoladentafeln im Süßigkeitenregal finden. Sie lachen über solchen Blödsinn.

"Aufgrund der massiven Unterversorgung sind wir in einem klaren Verkäufermarkt", Stefan Dürr, Geschäftsführer, Ekosem-Agrar GmbH

Dabei profitiert die Gesellschaft von einer deutlichen Unterversorgung des russischen Milchmarktes, Produkte wie Käse und Butter müssen in großem Umfang importiert werden. Die landwirtschaftliche Nutzfläche des Unternehmens von 160.000 ha entspricht der Größe von 2/3 des Saarlandes. In den vergangenen Jahren hat die Gesellschaft rund 100 Mio. Euro in Ackerland, Stallanlagen und moderne Technik investiert. Zur Finanzierung des weiteren Wachstums plant die Ekosem-Agrar GmbH die Emission einer Unternehmensanleihe.

Fonterra erwartet schwächeren Milchpreis

Die neuseeländische Genossenschaftsmolkerei Fonterra hat ihre Mitglieder auf niedrigere Milchpreise eingestimmt. Der weltweit größte Exporteur von Milchprodukten senkte am Montag seine Auszahlungsprognose für das im Mai zu Ende gehende Wirtschaftsjahr 2011/12 um 2,4 % auf 6,35 NZ $ (3,96 Euro) pro Kilogramm Milchfeststoff; das entspricht einem umgerechneten Ab-Hof-Preis von 34,0 Cent/kg, der im Wirtschaftsjahr 2010/11 noch bei rund 40 Cent/kg gelegen hatte. Das Unternehmen begründete die eingetrübten Aussichten mit rückläufigen Erlösen für Milcherzeugnisse am Weltmarkt und dem starken neuseeländischen Dollar.

CH: «Jetzt gilt es, Nerven zu bewahren»

Franziska Borer ist neu am Ruder des kriselnden Emmentaler. Sie will das Schiff durch stürmische See steuern und glaubt an die Zukunft des Emmentalers. Vorerst bündelt die Sortenorganisation die Kräfte neu.
Was hat die Sortenorganisation Emmentaler Switzerland (ES) falsch gemacht, dass es überhaupt zur Emmentaler Krise kommen konnte?
Beigetragen haben auch die Käseunion, die Milchüberproduktion, der starke Franken und vor allem die Aufhebung der Mengensteuerung. 

Kuh Faironika soll auch Jogurth liefern

Die Faire Milch darf weiterhin Faire Milch heißen. Nach diesem Urteil starten die Milchviehhalter erneut durch.

Sonntag, 11. März 2012

Käfigverbot treibt in EU die Eierpreise in die Höhe

Das zum Jahresanfang in der gesamten Europäischen Union in Kraft getretene Verbot der konventionellen Käfighaltung von Legehennen hat die Eierpreise kräftig anziehen lassen.

Bauern fürchten neuen Preisverfall bei Milch

Die deutschen Milchbauern fürchten einen neuen Preisrutsch. Schuld daran sei die Milchquote, argumentiert der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter. Schlimmstenfalls will man das Angebot künstlich begrenzen.

Die Milchbauern in Deutschland befürchten einen neuen Preisverfall bei Milch. „Es wird produziert auf Teufel komm raus", sagte der Vorsitzender des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter, Romuald Schaber, dem „Tagesspiegel". In diesem Jahr werde erstmals die Grenze von mehr 30 Milliarden Kilo überschritten, bis 2008 seien es gut 28 Milliarden gewesen.

Für den Anstieg macht Schaber die Ausdehnung der Milchquote verantwortlich, die den Bauern höhere Produktionsmengen erlaubt. Dies führe aber zu einem Verfall der Preise: „Die Preise gehen schon wieder bergab." Derzeit erhalten die deutschen Bauern 33 Cent für den Liter Milch. In Frankreich hätten die Molkereien aber bereits angekündigt, für die neuen Verträge nur noch 26 Cent pro Liter Milch zahlen zu wollen.
Brief an die Kommission Aigner fordert mehr EU-Hilfen für Milchbauern

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner hat wegen der anhaltenden Absatzflaute auf dem Milchmarkt mehr EU-Hilfen für die Bauern gefordert. Und die deutsche Ministerin steht damit nicht allein.
Brief an die Kommission: Aigner fordert mehr EU-Hilfen für Milchbauern

„Das ist eine Katastrophe", sagte Schaber. Er kündigte Proteste der Milchbauern gegen die drohenden Niedrigpreise an. 2008 und 2009 hatten die Landwirte im Kampf gegen den Preisverfall Milch weggeschüttet. „Das kann immer nur das letzte Mittel sein."

WTO: USA verklagen Indien wegen Importverboten

Die USA haben Indien wegen Importverboten von Geflügelfleisch und Eiern bei der Welthandelsorganisation WTO verklagt. Nun wurde ein Verfahren eröffnet.

MILCHBAUERN IN DER DOMREP FORDERN HÖHERE MILCHPREISE

Gibt es bald einen Preisanstieg für Milch? Die Vereinigung FEGACIBAO fordert in Zusammenarbeit mit diversen Milchbauern des Cibaotals die Regierung dazu auf, die Preise für Milch zu rezensieren und anzupassen. Laut dem Sprecher der Vereinigung haben die Bauern durch die Erhöhung aller Kosten rund um die Milchwirtschaft im Jahr 2011 einen Verlust von 3 Pesos pro Liter Milch zu tragen. Weiterhin wird die Einfuhr von Milchprodukten aus dem Ausland bemängelt, die für die nationale Produktion keinesfalls förderlich sei. Die Gewinndifferenz zu den Vorjahren soll die Regierung nun durch einen Anstieg des Milchpreises zurückgeben, schließlich arbeiten rund 500.000 Menschen in diesem Wirtschaftszweig.

Samstag, 10. März 2012

BIG-M: Worauf warten wir!

Jetzt ist es offensichtlich: Die hochgelobte Segmentierung ist ein Krepierer, wie wir von BIG-M angekündigt haben. Die Schweiz macht also munter weiter mit den Dumpingexporten von Überschüssen. Zu denken gibt uns die abwartende Haltung unseres Agrarministers und der Verwaltung in Bern. Wir unterstützen deshalb die von Uniterre initierte Petition für eine marktgerechte Milchproduktion. Wir hoffen, dass eine grosse Anzahl Milchbäuerinnen und Milchbauern sie unterstützt. Die Petition kann auch von Verbrauchern unterschrieben werden. Schliesslich geht die Milchwirtschaft die ganze Gesellschaft etwas an! 

Erfolg macht sexy: Plötzlich wollen alle Gruyère produzieren

Die Rechnung ist schnell gemacht. Bauern, deren Milch zu Gruyère verkäst wird, erhalten rund 33 Rappen mehr pro Kilo als Kollegen, die ihre Milch in eine Emmentaler-Käserei liefern. Kein Wunder, wollen alle Gruyère produzieren.

Mit Milch den Kapitalmarkt anzapfen

Russland ist ein schwieriges Land, sagen viele deutsche Unternehmer. Korruption und eine nicht immer klare Rechtslage haben viele Investoren scheitern lassen, vor allem, wenn sie nach dem schnellen Geld im Öl- und Gasgeschäft trachteten. Auch in der Landwirtschaft sind viele Spekulanten unterwegs, weiß Stefan Dürr, Gründer und Geschäftsführer der Walldorfer Ekosem-Agrar GmbH, zu berichten. "Seit dem letzten Sommer haben sich die Preise für Ackerflächen verdoppelt", erzählt er im Gespräch mit der RNZ, "weil immer mehr Leute kommen mit Kisten voller Geld." Rendite soll allein mit der weiteren Steigerung der Bodenpreise erzielt werden. An der Landwirtschaft oder den Menschen vor Ort haben die "fliegenden Händler", wie Dürr die Spekulanten nennt, kein Interesse.

FrieslandCampina will großes philippinisches Molkereiunternehmen kaufen

Der niederländische Molkereikonzern Royal FrieslandCampina N.V. will die Aktienmehrheit an der Alaska Milk Corporation (AMC) erwerben, einem der größten Molkereiunternehmen der Philippinen. Wie die Niederländer am Freitag in einer Pressemitteilung erklärten, wollen sie 535,7 Millionen Aktien von der Firmengründerfamilie Uytengsu kaufen, die bislang noch Mehrheitsaktionär ist. Dann würde sich die bereits bestehende Beteiligung von FrieslandCampina von derzeit noch 8,1 % auf 68,9 % erhöhen. Der Preis pro Aktie betrage bis zu 24 PHP (0,43 Euro). Die exakte Höhe hänge noch von einigen Anpassungen vor Vertragsschluss ab. Für die übrigen 276,7 Millionen noch öffentlich gehandelten Aktien werde FrieslandCampina ein Tendergebot zum selben Preis abgeben. In Asien sei der Konzern bereits in Thailand, Indonesien, Malaysia, China, Vietnam, Indien, Hongkong und Singapur präsent, aber auch im Mittleren Osten und Afrika.

Freitag, 9. März 2012

Landwirtschaft kämpft um höhere Preise

Der BDM diskutiert lokale Politik und globale Entwicklungen in seiner Jahresversammlung
Die Mitglieder des Bundesverbandes Deutscher Milchviehhalter (BDM) – sie produzieren die auf dem regionalen Markt bekannte „faire Milch" - haben ihre Jahresversammlung genutzt, um einen interessanten Vortrag von Maria Heubuch zum Weltagrarbericht zu hören und mit Martin Hahn, agrarpolitischer Sprecher der Grünen im Landtag, nach seinem Referat zu diskutieren. Beide Vorträge ergänzten sich, weil in der Landwirtschaft Lokales und Globales stark ineinander greift und sich mittelfristig auswirkt.

Weltweit mehr Milch und schwächere Preise

An der globalen Handelsbörse für Milchprodukte sind die Preise am Mittwoch im Schnitt um ein Prozent gesunken. Damit kosten Milchprodukte an der GlobalDairy Trade so wenig wie seit Oktober nicht mehr.

Freispruch für Milchbauern

Das Hauptzollamt warf Nettetaler Milchbauern vor, innerhalb von vier Jahren knapp 4,1 Mio. Euro an Steuern hinterzogen zu haben. Das Finanzgericht Düsseldorf und das Landgericht Krefeld sehen keine Beweise.

Zentrum für Integrierte Milchwirtschaftliche Forschung gegründet

Die Universität Bonn hat das Zentrum für Integrierte Milchwirtschaftliche Forschung (Center of Integrated Dairy Research - CIDRe) gegründet, in dem Forscher unterschiedlichster Fachdisziplinen für eine ausgewogene und nachhaltige Milchwirtschaft zusammenarbeiten wollen. Wie die Hochschule diese Woche weiter mitteilte, sollen sowohl die Gesundheit und das Wohlbefinden der Tiere als auch der Umweltschutz auf einen Nenner gebracht werden. Damit verbunden seien sozioökonomische Fragen - etwa wie viel Geld den Verbrauchern eine nachhaltige Milchwirtschaft wert sei. CIDRe-Sprecher Prof. Wolfgang  B ü s c h e r  erklärte: „Das System der Milchwirtschaft ist schon seit Längerem nicht ausbalanciert." Moderne Hochleistungskühe gäben mittlerweile täglich 50 l Milch, was allerdings mit teils drastischen Folgen verbunden sei. 

Europäische Lebensmittelaufsicht: Industrie-Lobbyistin in Verwaltungsrat?

Erneut gibt es Trubel um eine Personalie im Verwaltungsrat der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA). Nach Informationen von Testbiotech und dem Corporate Europe Observatory hat die EU-Kommission eine Lobbyistin der Lebensmittelindustrie als neues Mitglied des EFSA-Verwaltungsrats vorgeschlagen. Mella Frewen arbeitet seit 2007 für FoodDrinkEurope, einem Verband der Lebensmittelindustrie. Von 2002 bis 2007 hatte Frewen für den umstrittenen Hersteller gentechnisch veränderter Organismen Monsanto als Cheflobbyisten für Europa und Afrika gearbeitet.

Donnerstag, 8. März 2012

AT: Milchpreissenkung bei MGN/NÖM und Gmundner Molkerei

Der Negativtrend beim Rohmilchpreis, der zuletzt in mehreren europäischen Ländern zu spüren war, macht sich nun auch in Österreich bemerkbar machte. Die Lieferanten der zweitgrößten und der drittgrößten Molkerei Österreichs müssen seit Anfang März Einbußen beim Milchpreis hinnehmen.
bauernzeitung.at

Studientag in Belgien: Welche Zukunft für die Milchwirtschaft?

Welche Richtung nimmt die Milchwirtschaft in Europa, wenn 2015 die Quotenregelung ausläuft? Das war Thema eines Studientages in Meyerode. Als Gastreferent berichtete André Pflimlin über Produktionssysteme in anderen Ländern. Ein freier Markt mit möglichst hoher Produktionssteigerung ist für ihn keine Alternative. Pflimlin optiert für eine Milcherzeugung, die lokale Gegebenheiten berücksichtigt, gerade bei der Futtermittelproduktion. BRF1 sprach mit dem Agrarexperten aus dem Elsass.

Exporterstattungen sind ein Instrument der Vergangenheit

Als ein „Instrument der Vergangenheit" hat der Parlamentarische Staatssekretär vom Bundeslandwirtschaftsministerium, Dr. Gerd  M ü l l e r , Exportstattungen für Agrarprodukte bezeichnet. Während sie in der Vergangenheit Bestandteil der Maßnahmen zur Regelung bestimmter Produktmärkte gewesen seien, hätten sich die Rahmenbedingungen inzwischen grundsätzlich geändert.

Grundbesitz-Konflikt zwischen Paraguay und Brasilien

Paraguayische Landlose fordern Ländereien, die brasilianische Einwanderer seit Jahrzehnten besitzen und bewirtschaften. Brasilianische Regierungsmitglieder wollen den Konflikt vor Ort begleiten. 

Mittwoch, 7. März 2012

Abwicklung von Absatzfonds, CMA und ZMP dauert an

Immer noch nicht absehbar ist derzeit ein endgültiger Schlusspunkt für den Absatzfonds und seine Durchführungsgesellschaften Centrale Marketing-Gesellschaft der deutschen Agrarwirtschaft (CMA) und Zentrale Markt- und Preisberichtstelle (ZMP). Nach Blesers Angaben sind inzwischen wesentliche Abwicklungsarbeiten abgeschlossen. Zu den noch zu erledigenden Aufgaben gehörten insbesondere die ausstehenden Steuerprüfungen sowie die Arbeiten zur Erfüllung der formellen Voraussetzungen für die Beendigung der Liquidation wie Liquidationsschlussbilanz, Liquidationsschlussrechnung sowie Vorbereitung der Akten für die Übergabe und Verwahrung. 

Neuseeländische Milchpulver-Auktion schließt mit leichtem Minus - Butteröl konnte sich preislich erholen

Auckland, 7. März 2012 (aiz.info). - Der erste Auktionstermin der neuseeländischen Handelsplattform für Molkereiprodukte Global Dairy Trade (GDT) im März hat gestern mit relativ stabilen Preisen geendet. Im Vergleich zur vorangegangenen Versteigerung gab der gewichtete Preisindex um 0,9% nach, während die Notierungen am 15.02.2012 noch um 3% gesunken waren.

Milchkontor bereit zur Fusion

In diesem Jahr soll aus  Humana Milchunion, Nordmilch und der Molkereigenossenschaft Bad Bibra ein Unternehmen werden: Die DMK Deutsches Milchkontor eG /Bezirksversammlungen laufen

Jetzt geht es Schlag auf Schlag. Nachdem im vergangenen Jahr das operative Geschäft in der DMK Deutsches Milchkontor GmbH zusammengeführt wurde, sollen nun die drei Muttergenossenschaften verschmelzen: Aus Humana Milchunion, Nordmilch und der Molkereigenossenschaft Bad Bibra (Sachsen-Anhalt) wird dann die Genossenschaft DMK eG – wenn die Vertreter- bzw. Mitgliederversammlungen es im Juni so beschließen. Vorstände, Aufsichtsräte und Beiräte haben sich bereits dafür ausgesprochen. Die Mitglieder werden bei den mehr als 30 Bezirksversammlungen informiert, die in der vergangenen Woche begannen und sich bis Ende März hinziehen. 

Arla-Chef Olsen will Sonthofer Weißlacker-Produktion halten: „Deutsche Kultur“ - „Allgäuer Duftwunder“ ist nicht in Gefahr

Der Weißlacker ist nicht in Gefahr. Zumindest derzeit. Das versichert Torben Olsen, Geschäftsführer von Arla Deutschland, auf Nachfrage unserer Zeitung. „Der Weißlacker ist Teil der deutschen Käsekultur und bleibt die nächsten Jahre." Die Gerüchteküche hatte zuvor ein drohendes Aus für den halbfesten Schnittkäse mit besonderer Aromanote befürchtet. Nach der Aussage von Torben Olsen offenbar unbegründet.

Neue schärfere Vorgaben für Güllelager

Das Bundesumweltministerium will die Vorgaben für die Gülle-, Mist- und Silagelagerung verschärfen. Die Bundesregierung arbeitet zurzeit an einer neuen Verordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, die unter anderem umfangreiche, und vermutlich auch teure Auflagen für die Güllelagerung beinhaltet. Es gibt einen Referentenentwurf des Bundesumweltministeriums zur „Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen – VAUwS". Damit würden für den landwirtschaftlichen Bereich Regelungen greifen, wie sie für Heizölanlagen, Tankstellen, Raffinerien, chemische Fabriken usw. gelten. Unter anderem ist eine Nachrüstung von Leckerkennungssystemen bei einwandigen Güllebehältern bzw. Güllekellern sowie eine regelmäßige Dichtigkeitsprüfung bestehender Altanlagen durch einen Sachverständigen vorgesehen. 

Marktmacht bestimmt den Milchpreis

Berliner Wettbewerbshüter informieren zur Milchtagung in Hardehausen über Langzeitstudie
Milchbauern sehen sich dazu gezwungen, ihre Milch oft unter Wert zu verkaufen. Die Übermacht der Molkereien und des Lebensmittelhandels ist zu stark. Das ergab auch eine Analyse des Bundeskartellamtes. Knapp 70 Milchbauern aus ganz Deutschland waren der Einladung der Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Uni Kassel und der katholischen Landjugendbewegung (KLJB) gefolgt: Die Milchtagung in der Landvolkshochschule beschäftigte sich am Montag mit der Frage "Was fehlt dem Milchmarkt zum Markt?"