Aus den 400 Kühen sollen im Laufe eines Jahres 800 werden, jeden Monat kommen 30 bis 40 Tiere dazu. Die Pläne zielen auf 1400 Tiere, zurzeit sind es noch 400. Die nächste und wichtigste Variable für einen Landwirt wie Glander ist der Milchpreis. „Solange noch eine drei davor steht, ist es okay." 30 Cent, meint er, oder mehr je Kilogramm Rohmilch. Doch damit wird es langsam eng.
Eine Sammlung von Infos und Links zum Thema Agrarpolitik abseits des Mainstream
Montag, 8. Dezember 2014
Sonntag, 7. Dezember 2014
Situation auf dem Milchmarkt sieht düster aus
Seit Mitte des Jahres seien die Milchpreise auf Talfahrt und zum 1. April 2015 stehe das Quotenende vor der Tür, während die Politik bis heute nichts für die Stabilisierung des Milchmarktes getan habe. Die Milchauszahlungspreise bewegten sich stark nach unten. Sie schwankten 31 Ct/kg bis 27 Ct/kg lediglich die Schwarzwaldmilch liege noch bei 38,96 Ct/kg. Die Molkerei Belgien habe ab Januar 2015 25 Ct/kg angekündigt, „falls kein Wunder geschehe".
Bayerns Bauern bangen - Steht eine Milchkrise bevor?
„Noch ist die Situation nicht vergleichbar mit 2009", sagte der Geschäftsführer des Verbands, Hans-Jürgen Seufferlein, gegenüber der Abendzeitung. „Aber wenn die Entwicklung so weitergeht und der Preis unter 30 Cent fällt, wird es wieder kritisch." Damals, vor fünf Jahren, bekamen manche Milchbauern nur noch weniger als 20 Cent für den Liter Milch. Rund ein Fünftel der Milchhöfe war nach Schätzungen des Bundesverbands Deutscher Milchviehhalter bedroht. Der Verband forderte damals mindestens 40 Cent pro Liter, damit die Betriebe kostendeckend arbeiten können.
Interview: Warum die Schwarzwaldmilch ins Käsegeschäft einsteigt
Die Freiburger Schwarzwaldmilch-Molkerei will ins Käsegeschäft einsteigen. Badische Milch soll in Bayern zu Bio-Käse werden. Milch wird nach China exportiert. Die Gründe erläutert Geschäftsführer Andreas Schneider im Interview.
Schneider: Eine eigene Käserei aufzubauen oder eine bestehende zu kaufen, übersteigt tatsächlich unsere Mittel. Wir lassen mit unserer Milch Käse machen von Leuten, die dieses Handwerk verstehen.
BZ: Von wem?
Schneider: Von Profis in Bayern. Den Namen kann ich derzeit noch nicht nennen.
Verseuchte Milch: Kärntner Molkerei stellt Arbeit ein
Nicht nur in Kärntner Milchprodukten, sondern auch in Rindfleisch aus dem Görtschitztal ist das Umweltgift Hexachlorbenzol nachgewiesen worden.
Verseuchte Milch kam doch in den Handel. Wie es mit der Görtschitztaler Molkerei Sonnenalm weitergeht, ist vorerst noch offen. Am Samstag hat die Unternehmensleitung sämtliche Kuhmilchprodukte zurückgerufen und angekündigt, die Produktion bis auf Weiteres einzustellen.
Viel Milch in den USA
In den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres hatten die US-Farmer landesweit mit der neuen Rekordmenge von 70,3 Mio t Milch die Vorjahresproduktion bereits um 2,0 % überliefert. Laut Prognose des Washingtoner Agrarressorts sollen bis Jahresende 93,5 Mio t Milch ermolken und damit die Erzeugung des Jahres 2013 um 2,5 % übertroffen werden; für 2015 wird ein weiterer Anstieg um 3,0 % auf 96,3 Mio t erwartet. Im Unterschied zur Europäischen Union oder Neuseeland hatte die größere Produktionsmenge in den USA bisher noch keinen negativen Einfluss auf die Milcherzeugerpreise. Im Gegenteil: Im Oktober lag der Durchschnittspreis für Milch bei umgerechnet 25,3 US Cent/lb (44,8 Cent/kg) und damit um 21 % über dem vergleichbaren Vorjahresniveau.
Samstag, 6. Dezember 2014
Kartellwächter verwarnen Edeka
Das Bundeskartellamt untersagt Edeka, schon jetzt Maßnahmen einzuleiten, die eine mögliche Fusion mit Tengelmann vorwegnehmen. Denn Edeka soll schon mit Tengelmann gemeinsam Einkaufen gegangen sein.
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Milchpreis sinkt deutlich
Was die Milch betreffe, sei Deutschland das Land in der EU, das am meisten überliefere, sagte Franz Käppeler, Vizepräsident des Badischen Landwirtschaftlichen Hauptverbands (BLHV). Es wurde dem Markt überlassen, wie sich dieser entwickelt. Die Politik habe es nicht geschafft, über Steuern eine Regelung herbei zu führen. So sagt Käppeler: „Ich halte das für die Aufgabe des Bauernverbandes, hier entgegen zu wirken. Irgendwann gibt es ein böses Erwachen bei den Landwirten, wenn ständig zu viel überliefert wird.
Agrarminister Meyer versetzt Landvolk
Hannover Feigheit vor dem Gegner? Bei der Landvolk-Jahresversammlung fehlte Agrarminister Christian Meyer (Grüne). Angst vor Transparenten und Pfiffen? Als sich Niedersachsens Landvolk am Mittwoch in einem Hotel-Saal zur Jahresversammlung traf, war von Agrarminister Christian Meyer (Grüne) nichts zu sehen. „Ich kenne den Hintergrund nicht", hatte ein Sprecher des Ministeriums zunächst zum Fernbleiben Meyers erklärt. Im Vorjahr war Meyer noch beim Landvolk zu Gast gewesen.
Milchpreis rutscht unter die 30-Cent-Marke
Am deutschen Milchmarkt deuten alle Frühindikatoren auf ein weiteres Abrutschen der Erzeugerpreise hin. Der aus den Verwertungsmöglichkeiten der Milch abgeleitete Indikator liegt rund ein Drittel unter dem Vorjahresniveau und erstmals seit August 2012 wieder unter der Marke von 30 Ct/kg. Nach Angaben der AMI sind die von den Molkereien gezahlten Basispreise für Milch in einigen Regionen bereits unter die psychologisch wichtige Marke von 30 Ct/kg gerutscht; im Oktober lagen sie Schätzungen zufolge im Bundesmittel noch bei 34,0 Cent/kg. Die Marktanalysten erwarten in den nächsten Monaten weitere Abschläge beim Milchgeld.
Mittwoch, 3. Dezember 2014
Bundesweite Nikolaus-Aktionen des BDM fordern Politiker zum Handeln auf
"Wer sich nicht für unser Milchmarktkrisenmodell erwärmen kann, das ohnehin nur zeitlich befristete staatliche Impulse für den Marktkrisenfall vorsieht, soll eigene konstruktive Vorschläge machen, wie verhindert werden kann, dass die Verluste in solchen Marktsituationen alleine von den Milchviehhaltern getragen werden müssen", fordert Schaber. "Bisher jedoch Fehlanzeige auf ganzer Linie!"
EMB News: Milchpreisverfall in Europa - November 2014
Berichte zur Milchpreisentwicklung in einzelnen Ländern auf der
Mitgliederversammlung des European Milk Board (EMB) - November 2014
Großes Milchangebot drückt auf Rohstoffindex
Auch in diesem Monat sinkt der Index für deutsche Agrarrohstoffe weiter. Als Ursache dafür nennt die AMI vor allem die großen Angebotsmengen an Rohmilch und Schlachtschweinen. Er gab um 1,8 auf 121,3 Punkte nach. Allerdings ist die Talfahrt im Vergleich zu den Vormonaten gebremst verlaufen, da die Erzeugerpreise für Getreide, Ölsaaten und Jungbullen aufgrund belebter Nachfrage wieder anzogen.
Montag, 1. Dezember 2014
Lage für Milchbauern ist wieder bedrohlich
Existierten 2003 im Landkreis noch 500 Betriebe von der Milchwirtschaft, so sind es nach Angaben des Regionalbauernverbandes Kurhessen derzeit 350. Auch die Zahl der Milchkühe habe um zehn Prozent auf 12 125 abgenommen, so der Sprecher des Bauernverbandes, Stefan Strube. Es gibt aber auch Kritik am Regionalbauernverband. Die Landwirte seien animiert worden, in die Milchwirtschaft zu investieren, sagt Günther Koch, Milchbauer aus Homberg. Zurzeit sei aber deutlich zu viel Milch auf dem Markt und die Bauern müssten teilweise Strafabgaben von 25 Cent pro Liter zahlen, wenn sie ihre Quote überschreiten.
Freitag, 28. November 2014
Sinkende Milchpreise bringen große Sorgen
Im April 2015 wird die Milchquoten-Regelung abgeschafft, dann erwarten viele eine deutliche Zuspitzung der Situation. Von der Politik fordert der BDM deshalb, sich jetzt mit Instrumentarien auseinander zu setzen und Werkzeuge zu entwickeln, die im Krisenfall greifen. Dies könnte eine zeitlich befristete Deckelung der Produktionsmengen sein oder ein Anreizprogramm für die Milchviehhalter. "Mit den jetzigen Instrumenten werden wir die Zukunft nicht bestehen", sagte Hans Foldenauer, der als Sprecher des BDM-Bundesverbands als Referent eingeladen worden war.
Donnerstag, 27. November 2014
Faire Milch für 8,24 Meter langen Brief
Gerolzhöfer Gymnasium schaffte den zweiten Platz bei Wettbewerb des BDM. Langer Briefe schreiben, das ist für Kinder im Zeitalter der Kurznachricht via elektronische Medien eher ungewöhnlich. Erst recht, wenn der Brief sage und schreibe 8,24 Meter lang ist. Post in dieser Dimension flatterte jüngst dem Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM) auf den Tisch. Der Brief war der Beitrag der zwei fünften Klassen des Gymnasiums Gerolzhofen zu einem Wettbewerb, den der BDM ausgeschrieben hatte.
Ansbacher Genossen plädieren für Omira
Die außerordentliche Generalversammlung der Bezirksmolkerei Ansbach hat Anfang der Woche mit über 95 % Mehrheit der weiteren Zusammenarbeit mit der Omira zugestimmt. Ebenso sollen die Vorbereitungen getroffen werden für die Mitgliedschaft ab Juni 2015. Die Omira unterstützt die Bezirksmolkerei Ansbach seit Anfang 2012 über einen Kooperationsvertrag in der Vermarktung der kompletten Milchmenge.
Milchmarkt: CSU ignoriert Krise
Die CSU hat im bayerischen Landtag, eine Antrag der Freien Wähler abgelehnt, wonach sich Bayerns Regierung verstärkt für die Bewältigung der Milchkrise einsetzen soll. "Die CSU verkennt die Wirklichkeit und auf dem Milchmarkt ist es schon fünf nach zwölf", mit diesen Worten kommentiert Dr. Leopold Herz, landwirtschaftspolitischer Sprecher der Freien Wähler Landtagsfraktion in Bayern, das Abstimmungsverhalten der Christsozialen im zuständigen Landtagsausschuss.
Weltmarkt bedroht Bauern
Der Milchpreis sinkt wieder. Um den bayerischen Milchbauern auch für die Zukunft ausreichend Einnahmen zu sichern, empfahl Viechtl eine stärkere Exportausrichtung der Milchwirtschaft. Zielmärkte könnten die Schwellenländer Asiens und Afrikas sein, für die in den nächsten Jahrzehnten ein deutlicher Bevölkerungszuwachs vorhergesagt werde. "Die Zukunftsmärkte liegen eher nicht in Europa", erklärte Viechtl.
Milchpreis im Sturzflug
Die bayerischen Milchbauern müssen sich weiter auf stark schwankende Erzeugerpreise einstellen. Grund dafür sind vor allem die zum Teil extremen Preisausschläge auf dem Weltmarkt. "Die Volatilität auf dem Milchmarkt wird in Zukunft eher zunehmen", sagte die im Landwirtschaftsministerium zuständige Fachreferentin Elisabeth Viechtl im Agrarausschuss des Landtags. Um den bayerischen Milchbauern auch für die Zukunft ausreichend Einnahmen zu sichern, empfahl Viechtl eine stärkere Exportausrichtung der Milchwirtschaft.
Die Opposition teilte die positive Einschätzung bezüglich einer Markterholung im kommenden Jahr nicht. Sie verwies auf den bevorstehenden Wegfall der EU-Milchquote, was wohl zu einer Ausweitung der Produktion und damit weiter sinkenden Preisen führen werde.
Westerwälder Milchbauern sind in Not
Seit den Preissenkungen für Milchprodukte blicken viele Milcherzeuger im Westerwald wieder mit Unsicherheit in die Zukunft: Ihre Produktionskosten sind spürbar gestiegen, ohne dass entsprechende Erlöse gegenüberstanden. Nun fürchtet der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter (BDM), Team Westerwald-Taunus, einen weiteren Sturz des Milchauszahlungspreises im kommenden Jahr auf 25 bis 26 Cent/Kilogramm. Bei ersten Molkereien ist der Preis im Oktober bereits unter 30 Cent gefallen.
Scharf kritisiert der BDM-Vorsitzende Peter Konrath (Vorsitzender BDM Westerwaldkreis): „Die Politik lässt uns im Stich. Sie hat nichts getan, um den Milcherzeugergemeinschaften eine verbesserte Marktstellung zu ermöglichen."
Landwirten droht doppelter Verlust
Die Preise fallen und es drohen Strafzahlungen.
Der Leiter des Chamer Amtes für Landwirtschaft, Georg Mayer, sieht diese Gefahr nicht. Der Preis bewege sich noch auf einem Niveau, mit dem die Landwirte leben könnten. Derzeit liege der Preis bei etwa 35 Cent je Kilogramm Milch. Doch sei andererseits die Talsohle noch nicht erreicht und für viele Experten auch noch nicht in Sicht. Vielleicht hatte der ein oder andere Landwirt bereits den Fall der Quote im Frühjahr 2015 vor Augen und gedacht, dass die bisherige Mengenbeschränkung gar nicht mehr so eng gesehen wird.
Gift in Milch: Bis zu 35 Kärntner Betriebe betroffen
In Milch und Futtermittel im Kärntner Görtschitztal ist das Umweltgift Hexachlorbenzol (HCB) festgestellt worden. Vorgeschriebene Grenzwerte wurden um 400 Prozent überschritten. Betroffen von der Kontamination sind bis zu 35 Betriebe. Die kontaminierte Milch sei nicht in Umlauf gekommen, sagt Gerlind Robitsch, Sprecherin des Agrarreferenten, zur „Presse".Das Gift HCB kommt in der Natur so nicht vor. Derzeit sei man mit der Ursachenforschung beschäftigt, das Gift dürfte aber über industrielle Emission auf die Ackerflächen und Wiesen, und somit in weiterer Folge in die Futtermittel gelangt sein.
Dienstag, 25. November 2014
Die Zeit rennt den Milchbauern davon
„Wir schieben Aldi und Lidl nicht die große Schuld zu", sagt Romuald Schaber zu den etwa 100 Milchbauern bei der BDM-Regionalversammlung in Bad Waldsee. „Wenn aber der Molkerei bei der Verhandlung die Milch zu den Ohren rausläuft, sieht es schlecht aus, da brauchen wir uns nicht zu wundern." Die einzige Lösung: „Die Bauern sollen weniger produzieren", sagt Schaber. „Aber das geht nicht ohne System, weil es für den einzelnen Bauern keinen Sinn ergibt, weniger zu produzieren", erklärt der Milchbauer das Dilemma. Doch Schaber betont: „Wir wollen kein Geld, sondern Regeln." Der BDM hat sich auch über die Finanzierung dieses Ausgleichsgeldes Gedanken gemacht. Sollte es nicht reichen, so wäre auch eine Abgabe der Milcherzeuger in guten Zeiten denkbar.
Montag, 24. November 2014
Maßlos melken die falsche Strategie
Jungbauer Josef Kaspar aus Maising kritisiert die Marktstrategie des Bauernverbandes. Der Bauernverband macht für die Dumpingpreise auf dem Milchmarkt Aldi und Lidl verantwortlich. Er spricht damit etwas an, das wohl niemand beim Bauernverband gerne hören mag. „Der Verband ist einfach gegen marktregulierende Maßnahmen", sagt Kaspar - die würden jedoch helfen, die Misere zu bekämpfen. Die Ursache für sinkende Milchpreise liege beim Überschuss, sagt Kaspar. Wenn der Bauernverband an einer „radikalisierten Landwirtschaft", wie es der Maisinger nennt, festhalte, befördere er das Bauernsterben weiter.
Seemüller: Im nächsten Jahr niedrigere Milchpreise
Wie geht's weiter mit den Milchpreisen? Das war eine der Fragen in der anschließenden Diskussion. Seemüller rechnet im kommenden Jahr mit niedrigeren Preisen und künftig mit höheren Ausschlägen. Auf den Preis drückt das Angebot (gute Ernten, Wegfall der Quote) und die nachlassende Nachfrage auf Grund der Krise in Russland. Im Herbst 2015 sollten die Preise wieder anziehen, die Nachfrage aus Asien, insbesondere China, nach qualitativ hochwertigen Milchprodukten sei und bleibe hoch, der günstige Euro im Verhältnis zum Dollar und ein mögliches Ende der Ukrainekrise stimmen den Referenten zuversichtlich.
Sonntag, 23. November 2014
Milchpreise können auf Interventionsniveau fallen
Die Aussichten für Milchbauern sind in den kommenden Monaten alles andere als gut. Denn Anfang 2015 rechnet Jakob Ramm, Geschäftsführer der Milchwerke Schwaben, Ulm, damit, dass die Preise für Butter und Magermilchpulver zumindest kurzzeitig auf Interventionsniveau fallen werden. Ein kurzes schmerzhaftes Preistal halte er für besser als eine langwierige Preisschwäche.
Ramm verdeutlichte, dass der Druck auf den Märkten schon seit längerem vom Überangebot an Milch auf dem Weltmarkt ausgehe. Der Importstopp Russlands hat die Lage zusätzlich verschärft. Discounter wie Aldi oder Lidl seien jedoch nicht die Schuldigen an der Milchpreismisere.
Viel Milch in Neuseeland
Nach Angaben des neuseeländischen Molkereiverbandes (DCANZ) lag die Milchmenge im September mit 2,75 Mio t um 5,2 % über dem Niveau des Vorjahresmonats und damit auf einem historisch hohen Stand. Die bisher höchste Milcherzeugung in Neuseeland war im Kalenderjahr 2012 mit 20,52 Mio t zu verzeichnen; dieser Rekord dürfte 2014 geknackt werden.
Investoren drängen in chinesisches Milchpulvergeschäft
Wie „China Daily" berichtete, haben der nach dem Umsatz zweitgrößte Milchverarbeiter in der Volksrepublik, die Yili Industrial Group aus der Inneren Mongolei, und die größte US-Milchgenossenschaft, die Dairy Farmers of America (DFA), Mitte November ein Abkommen über den Bau eines gemeinsamen Milchpulverwerkes unterzeichnet. Dieses soll im US-Bundesstaat Kansas entstehen und jährlich 80 000 t Milchpulver vor allem für den chinesischen Markt produzieren.
Freitag, 21. November 2014
Viel Milchpulver am Markt: Exportpreise auf Fünfjahrestief
Beim jüngsten Termin an der Global Dairy Trade ist der Preisindex auf ein Fünfjahrestief gefallen. Das Angebot an Milchpulver übersteigt die Nachfrage. Da international mehr Milch(produkte) am Markt sind als abgesetzt werden können, rechnen die meisten Analysten nicht vor dem zweiten Halbjahr 2015 mit besseren Milch-Exportpreisen.
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